Kind mit der Ex von

Bode Miller: Jetzt geht die Mutter in Berufung

Skistar kämpft mit Akkuratesse um alleiniges Sorgerecht für seinen Sohn aus Affäre

Kind mit der Ex - Bode Miller: Jetzt geht die Mutter in Berufung

Diese NEWS-Geschichte weckt Emotionen: Was, so fragten zahlreiche Leser seit der Vorwoche an, treibt den erfolgreichen und geschätzten Sportler Bode Miller an, einer Mutter ihr acht Monate altes Kind wegzunehmen - jenes Kind, von dem er zuvor nichts wissen wollte?

Skistar Bode Miller, 36, kämpft mit mancherorts für grausam erachteter Akkuratesse um das alleinige Sorgerecht für seinen Sohn aus einer kurzen Affäre. Die dekorierte Soldatin Sara McKenna gebar es, als Miller soeben seine nunmehrige Ehefrau Morgan kennengelernt hatte. Er distanzierte sich vom Kind, Sara McKenna beharrte auf dem Vaterschaftstest, ein unelegant über Twitter ausgetragenes Zerwürfnis folgte. Bode Miller heiratete und musste die Vaterschaft anerkennen. Dann verlor seine Ehefrau das ungeborene Kind, und die Verhältnisse änderten sich fundamental: Miller setzte fortan all seinen Einfluss ein, um das alleinige Sorgerecht für den Säugling zu erlangen.

Kampf um Klein-Bode geht weiter

Über einen eigenwilligen Gerichtsentscheid, der sogar die Experten des Nachrichten-Senders CNN überrumpelte, erzwang der Skistar die Verlegung des Verfahrens aus New York, dem Heimatort des Buben, ins ihm juristisch genehmere Kalifornien. Dort wurde ihm Mitte August das alleinige Sorgerecht zugesprochen. Nun lebt das Kind seit Anfang September beim Vater und dessen Frau, beide quasi Fremde. Statt Samuel, wie ihn die Mutter nannte, soll er über väterlichen Wunsch jetzt auf Nathaniel hören. Die Millers, so wird versichert, vergöttern den Buben und lassen keine Twitter-Meldung aus, um Eintracht zu annoncieren: Bode mit Nathaniel und Hund am Strand, mit originellem Hut im schicken Restaurant, umschlungen mit der Stiefmutter auf der Couch.

Sara McKenna, die ihren Sohn während der vergangenen acht Wochen nur einmal gesehen haben soll, legte Berufung gegen den Sorgerechtsbeschluss ein. Am 23. Oktober gab es eine abermalige Verhandlung, die ergebnislos endete. Der Entscheid kann Monate dauern, in deren Verlauf sie sich wegen des laufenden Verfahrens still zu verhalten hat. Also schweigt sie und lässt bloß desperat über Twitter wissen: "Vier Wochen ohne meinen kleinen Bären sind einfach zu lang.“

Der aber jettet mit Vater und Stiefmutter First Class durch die Welt. Nach Sölden zum Skiweltcup, nach New York zur Charity-Pokernacht, zurück ins kalifornische Luxuseigentum und noch in dieser Woche weiter mit dem Skizirkus um den Globus. - Ein besseres Leben, als das mit der Alleinerziehenden Mutter in New York. Wenigstens das kalifornische Gericht hegt keine Zweifel.

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Kommentare

So ein gemeiner Fiesling, erst nichts von dem Baby wissen wollen und es dann der Mutter nach so langer Zeit wieder weg nehmen - pfui Teufel!

Die Mutter hat das Kind wenigstens auf die Welt gebracht, nicht verhütet und nicht abgetrieben.

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