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BMW schafft 240 neue Jobs in Steyr mit zwei Projekten

Prüfstandsgebäude mit 30 Prüfständen eröffnet

Die BMW-Gruppe investiert kräftig in Steyr. Zwei neue Projekte, eine neue Linie für 4- und 6-Zylinder-Benzinmotoren und der Aufbau einer Linie für die Fertigung von Gehäusen für Elektroantriebe, schaffen 240 Jobs am oberösterreichischen Standort. Das erklärte das Unternehmen am Mittwoch anlässlich der Eröffnung eines Prüfstandsgebäudes mit 30 Prüfständen, in das 100 Mio. Euro investiert wurden.

Die neuen Prüfstände könnten beinahe jede Fahrbedingung abbilden. Der Leiter des Dieselmotoren-Entwicklungszentrums, Fritz Steinparzer, hält dem Dieselmotor die Stange. "Kein Verbrennungsverfahren ist so effizient wie der Diesel." Im November des Vorjahres sei eine neue Diesel-Motorengeneration in Serie gegangen, die Verbesserungen beim Verbrauch und damit beim CO2-Ausstoß um 4 bis 5 Prozent erreiche. Die nächste Motorenüberarbeitung solle 2020/21 auf den Markt kommen. Aber auch Elektromobilität spielt eine Rolle, in Zukunft wird in Steyr auch an der Erprobung der Kühlkreisläufe für Elektrofahrzeuge geforscht.

Im Steyrer Werk arbeiten 4.500 Mitarbeiter, seit der Gründung 1979 wurden in Summe über 6,8 Mrd. Euro investiert. Geschäftsführer Christoph Schröder geht davon aus, dass der Fahrzeugabsatz weiter steigen wird, vor allem im Premiumsegment.

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