Blutrünstig, angriffslustig, furchterregend? Piranhas sind in Wirklichkeit wahre Feiglinge

Wissenschaftler: Sie bilden Schwärme gegen Angreifer Fische keine aggerssiven Mörder, sondern Allesfresser

Sie verbreiten Angst und Schrecken, doch in Wirklichkeit sind Piranhas nach Erkenntnissen von Forschern Feiglinge. Und sie bilden nur deshalb große Schwärme, um sich vor Angreifern zu schützen. Piranhas seien keine aggressiven Mörder, sondern Allesfresser, die sich hauptsächlich von Fischen, Pflanzen und Insekten ernährten, sagte Anne Magurran von der schottischen Universität St. Andrews.

"Früher glaubten wir, Piranhas bildeten Schwärme, um gemeinsam zu jagen. Jetzt haben wir herausgefunden, dass es hauptsächlich ein Schutzverhalten ist", sagte die Forscherin. Piranhas seien permanenten Angriffen von Flussdelfinen, Kaimanen und des riesigen Piracucu ausgesetzt. "Ihr vorsichtiges Verhalten verhindert, dass sie aufgefressen werden", nahm Magurran die Piranhas gegen den Vorwurf in Schutz, ruchlose Räuber zu sein.

(apa/red)