Blutiger Vorstoß auf Al Kaida-Bastion: Bei Offensive im Irak 7 US-Soldaten getötet

US-Generäle erwarten steigende Opferzahl

Bei der Offensive gegen Aufständische im Irak sind auch sieben US-Soldaten getötet worden. Sie seien durch Straßenbomben in und um Bagdad ums Leben gekommen, teilte das Militär mit. Zuvor hatten die USA erklärt, in den vergangenen fünf Tagen 90 Kämpfer der Al-Kaida getötet zu haben. Der Vorstoß ist eine der größten Offensiven der US-Truppen seit dem Einmarsch in dem Irak 2003. Allerdings bewahrheitet sich auch die Sorge einiger US-Militärs, die eine steigende Zahl von US-Opfern vorhergesagt hatten.

Die Offensive soll noch mehrere Wochen andauern. Die USA haben die Zahl ihrer Soldaten im Irak deutlich aufgestockt, letztlich soll sie 156.000 erreichen. Zuvor hatte das US-Militär erklärt, bei der Offensive nördlich von Bagdad auf heftigen Widerstand zu stoßen.

Die Al-Kaida-Extremisten würden bis zum bitteren Ende kämpfen. In der Region Bakuba werden die US-Truppen von Einheimischen unterstützt, die zwar gegen die US-Präsenz in ihrem Land sind, zugleich aber die Vorherrschaft der Al-Kaida in ihren Gemeinden beenden wollen. (APA/red)