Blutige Familientragödie in Tirol: Mann
ersticht seine Frau mit einem Messer

Täter wurde schwer verletzt ins Spital eingeliefert Frau bat ihren Sohn noch telefonisch um Hilfe

Blutige Familientragödie in Tirol: Mann
ersticht seine Frau mit einem Messer © Bild: APA/Eggenberger

Eine Serbin ist von ihrem Ehemann in Kitzbühel mit einem Messer erstochen worden. Der 64-jährige versuchte daraufhin, Selbstmord zu begehen, wurde aber rechtzeitig von den Beamten gefunden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Die Mutter hatte zuvor den 19-jährigen Sohn per Telefon um Hilfe gebeten, da sie "Probleme mit dem Mann habe", erklärte Walter PuppA.

Als Tatwaffe stellten die Ermittler ein "relativ großes Küchenmesser" sicher. Der Sohn, der gemeinsam mit seinen Eltern in der Wohnung in Kitzbühel lebte, war gerade unterwegs gewesen. Er macht laut Pupp einen "gefassten Eindruck".

Sohn alarmiert Polizei
Zu der Bluttat war es in einer Kitzbüheler Siedlung gekommen. Der von seiner Mutter benachrichtigte Sohn hatte die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Beamten und des Notarztes war es allerdings schon zu spät: Die 53-jährige Frau war bereits tot. Der Mann wurde blutüberströmt aufgefunden und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Die Obduktion der Frauenleiche soll in den nächsten Tagen weitere Aufschlüsse liefern. Unklar sei auch, ob sich der 64-Jährige die Verletzungen selbst zugefügt habe, meinte der Kriminalist Pupp. Der genaue Tathergang werde noch rekonstruiert.

(apa/red)