Blutige Auseinandersetzung: Acht Zivilisten bei Angriff auf US-Militärkonvoi getötet

Afghanistan: 35 Verletzte nach dem Schusswechsel

Bei einem Angriff auf einen US-Militärkonvoi im Osten Afghanistans und einem anschließenden Schusswechsel sind nach Angaben der US-geführten Koalitionstruppen acht Zivilisten getötet worden. 35 weitere Menschen seien verletzt worden, erklärten die Koalitionstruppen in Kabul. Es werde untersucht, wie viele der acht Zivilisten bei dem Selbstmordanschlag auf den Konvoi und wie viele bei dem Schusswechsel ums Leben kamen. Unter den Verletzten sei ein Soldat der Koalition.

Ein Selbstmordattentäter hatte in der Nähe von Jalalabad in der Provinz Nangarhar den Konvoi aus fünf Militärfahrzeugen angegriffen. Anschließend wurde der Konvoi nach Koalitionsangaben aus mehreren Richtungen beschossen, woraufhin die Soldaten das Feuer erwidert hätten. Die Koalition hatte nach dem Vorfall zunächst von 16 toten Zivilisten gesprochen. Das afghanische Innenministerium gab die Zahl mit zehn an. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamischen Taliban auf einer Website.

(apa/red)