Blutbad wegen schulischer Leistungen:
16-Jähriger ersticht Eltern und Bruder

Brasilien: Teenager hielt den Druck nicht mehr aus Nach Familiendrama ging junger Mörder auf ein Fest

Bei einem Familiendrama in Brasilien hat ein 16-Jähriger seine schlafenden Adoptiv-Eltern und seinen drei Jahre alten Bruder mit Fleischermessern getötet. Als Motiv gab er laut an, er habe den Druck seiner Eltern nicht ausgehalten, in der Schule bessere Leistungen bringen zu müssen.

Der Bub habe für die Tat in der Gemeinde Caceres im zentralen Bundesland Mato Grosso zwei Messer des Vaters, eines Fleischhauermeisters, benutzt. Der 33 Jahre alte Vater wurde laut Polizei mit 13 und die 43-jährige Mutter mit zwölf Messerstichen getötet.

Der 16-Jährige erzählte der Polizei, der Krach habe das Kind geweckt und zum Weinen gebracht. Da er den Dreijährigen nicht habe beruhigen können, tötete er ihn ebenfalls.

Nach dem Blutbad habe er sich und die Messer gewaschen und sei zu einem Fest gegangen, um ein Alibi zu haben. Später jedoch gestand er die Tat. Der Bursch war im Alter von zwei Jahren adoptiert worden.

(apa/red)