Blutbad in Belgien von

Lüttich gedenkt Opfern

Tausende Menschen kommen zur Zeremonie - Auch Thronfolger Prinz Philippe ist dabei

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    Der Amokschütze Nordine A.

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    Ein Foto des 15-jährigen Opfers Mehdi B. hängt an einem Zaun nahe des Tatorts. Trauernde haben dort zahlreiche Briefe und Blumen hinterlassen.

Tausende Menschen haben am Dienstag der Opfer des Anschlags von Lüttich gedacht. Genau eine Woche nach der Bluttat legten Thronfolger Prinz Philippe und seine Frau, Prinzessin Mathilde, als Vertreter der königlichen Familie einen Kranz weißer Rosen nahe einer der Bushaltestellen nieder, an denen der 33-jährige Nordine Amrani Granaten gezündet und um sich geschossen hatte.

Der Zeremonie, bei der es als Zeichen der stillen Trauer keine Rede gab, wohnten auch der neue belgische Regierungschef Elio Di Rupo sowie weitere Vertreter aus Politik und Gesellschaft bei. Einige Familien der Opfer trugen Fotos ihrer verstorbenen Angehörigen bei sich.

Der vorbestrafte Amrani hatte bei seinem Attentat fünf Menschen getötet und mehr als 120 verletzt. Amrani, der sich nach dem Anschlag selbst tötete, war wegen Waffen- und Drogenbesitzes, Hehlerei und Vergewaltigung vorbestraft.