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Blitz schlug in Pongauer Dom ein

Steinbrocken stürzte in die Tiefe - Wie durch ein Wunder niemand verletzt

Während eines heftigen Gewitters hat am Donnerstagnachmittag in St. Johann im Pongau ein Blitz in einen der beiden Türme der Stadtpfarrkirche - dem "Pongauer Dom" - eingeschlagen. Dadurch löste sich von einem Dachreiter ein großer Brocken aus Sandstein und stürzte in die Tiefe. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, das Areal um den Dom blieb aus Sicherheitsgründen bis Freitagmittag gesperrt.

"Gott sei Dank ist nichts passiert. Der große Brocken und kleinere Teile fielen auf den Kirchenvorplatz und auf die Leo-Neumayer-Straße vor dem Dom", sagte Bürgermeister Günther Mitterer (ÖVP) am Freitag zur APA. Er sprach von einem kleinen Wunder, auf der Straße herrsche um diese Zeit normalerweise viel Verkehr. "Ein Steinmetz hat heute noch lose Teile abgetragen. Gegen Mittag wurde die Sperre wieder aufgehoben." Der Sachschaden dürfte sich nach Angaben des Stadtchefs in Grenzen halten.

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