Blaue Ideen für Familienpolitik: FPÖ will
"unsere Volksguppe" steuerlich stärken

"trend": Weinzinger will kinderreiche Familien fördern Finanzsprecher spricht von "ethnischen Säuberungen"

Der Finanzsprecher der FPÖ, Lutz Weinzinger, stellt in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "trend" seine Ideen von Familien- und Steuerpolitik vor: "Das Hauptziel muss die Familienförderung sein, damit mehr Kinder auf die Welt kommen." Dieses Ziel möchte er mit dem Modell des "Familiensplittings" erreichen. Er will, vereinfacht gesagt, die Einkommen von Vater und Mutter zusammenzählen und je nach Mitgliedern im aufrechten Familienverband dividieren. Das bringt, laut Weinzinger, einen "Progressionsvorteil" für kinderreiche Familien, schließlich solle "der Generationenvertrag gelten, damit wir erhalten bleiben".

Weinzinger führt gegenüber "trend" aus: "Kinderkriegen soll doch nicht Türkinnen und Bosniakinnen überlassen bleiben. Oder wollen Sie, dass Kinder an ethnischen Säuberungen aktiv und passiv beteiligt sind, so wie im ehemaligen Jugoslawien?"

Weinzinger weiter: "So wie die islamischen Bosniaken damals umgesiedelt wurden, so droht das auch unserer Volksgruppe, wenn wir immer größere Ethnien von außen hereinholen. Deshalb müssen wir unsere Familien stärken." Das sei, so Weinzinger, FPÖ-Linie.

Darüber hinaus präsentiert Weinzinger auch Vorschläge zur Gegenfinanzierung des Familiensplitting-Modells: "Die Verkürzung der Asylverfahren. Die dauern ja oft jahrelang. Und kosten dementsprechend." Oder auch: "Arbeitslose Ausländer dürfen keine Zuschüsse aus Budgetmitteln erhalten. Da muss schon deren Heimat einspringen."

"trend" distanziert sich von den Aussagen Weinzingers.

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