Biser gab es 14 U-Ausschüsse in Zweiter Republik: Eurofighter und Banken 15 und 16

Wurden zumeist von Alleinregierungen eingesetzt

In der Zweiten Republik hat es bisher 14 Untersuchungsausschüsse gegeben. Der von SPÖ, Grünen und FPÖ verlangte U-Ausschuss zum Thema Eurofighter würde der 15. und ein von den Grünen beantragter und von SPÖ und FPÖ unterstützter Banken-Untersuchungsausschuss zu BAWAG, Hypo Alpen Adria und Raiffeisen die Nummer 16 sein.

Von den 14 bisherigen Ausschüssen sind fünf unter einer SPÖ-Alleinregierung eingesetzt worden, vier unter einer ÖVP-Alleinregierung, drei unter einer von der SPÖ geführten Großen Koalition, einer unter einer von der ÖVP geführten Großen Koalition und einer unter einer von der ÖVP geführten Regierung mit der FPÖ. Die beiden neuen Untersuchungsausschüsse werden dann unter der bis zur Bildung einer neuen Regierung mit der Fortführung der Amtsgeschäfte betrauten ÖVP-BZÖ-Koalition beschlossen.

Antragsteller waren je vier Mal SPÖ und ÖVP, je zwei Mal gemeinsam SPÖ/ÖVP sowie ÖVP/FPÖ und je einmal die FPÖ sowie gemeinsam SPÖ, ÖVP und FPÖ. Mit den nunmehr zu beschließenden beiden neuen Untersuchungsausschüssen würden einmal SPÖ, Grüne und FPÖ als Antragsteller aufscheinen, einmal die Grünen gemeinsam mit SPÖ und FPÖ. (apa/red)