Bis zu 50 Menschen getötet: Wahlen in Nigeria werden trotz Gewalt durchgeführt

Regierungspartei lehnt Verschiebung strikt ab

Bis zu 50 Menschen getötet: Wahlen in Nigeria werden trotz Gewalt durchgeführt

Die Präsidentschaftswahl in Nigeria wird nach Angaben der Regierungspartei wie geplant stattfinden. Ein Führungsmitglied der regierenden Demokratischen Partei des Volkes (PDP) sagt, der "demokratische Wahlprozess" werde nicht "wegen des Ehrgeizes von einem oder zwei Kandidaten gestoppt". Die kürzlich abgehaltenen Gouverneurswahlen und Regionalwahlen seien frei und fair gewesen, fügte der für Außenbeziehungen zuständige PDP-Politiker John Odey hinzu.

Die größten Oppositionsparteien fordern die Verschiebung der Präsidentschaftswahl und drohen andernfalls mit einem Boykott des Urnengangs.

Die zuletzt abgehaltenen Wahlen waren von Gewalt überschattet. Zwischen 20 und 50 Menschen waren getötet worden. Die Europäische Union, die USA und die UNO sowie mehrere Menschenrechtsorganisationen hatten die Umstände des Urnengangs scharf kritisiert.
(APA/red)