Bis zu 40 Tote im Jahr: Union verordnet Pflicht-Kindersicherung für Feuerzeuge

Probleme vor allem mit Feuerzeugen aus China Peking kritisiert: Einfuhrstopp gegen Handelsverträge

Alle in der Europäischen Union verkauften Feuerzeuge müssen vom kommenden Jahr an mit einer Kindersicherung versehen sein. Die EU-Kommission beschloss eine entsprechende Regelung, wonach alle Feuerzeuge mit zusätzlichen Mechanismen ausgerüstet sein sollen, damit Kinder sie schwerer bedienen können. Nach Darstellung der EU lassen sich mit der zusätzlichen Sicherung bis zu 40 Todesfälle pro Jahr verhindern, da die meisten Opfer Minderjährige seien. Die EU-Staaten haben der Regelung bereits zugestimmt.

Die EU-Kommission hatte seit Jahren versucht sicherzustellen, dass im Gemeinschaftsgebiet nur kindersichere Feuerzeuge produziert oder importiert werden. So war etwa über die Verhängung eines Einfuhrstopps für Produkte aus China nachgedacht worden. Rund die Hälfte der im EU-Raum verkauften Feuerzeuge stammt aus der Volksrepublik. Die Regierung in Peking hatte unterdessen kritisiert, ein Bann würde internationale Handelsvereinbarungen verletzen. (APA/red)