Warum Bio-Produkte
in Plastik verpackt sind

Wer Bio kauft, will die Umwelt eigentlich nicht zusätzlich mit Plastikmüll belasten

Warum sind Obst und Gemüse aus biologischem Anbau oft in Plastik verpackt? Haben Sie sich das auch schon mal gefragt? Steht der Bio-Gedanke mit dem Einsatz von Plastik nicht in krassem Widerspruch? Wir liefern die Antwort.

von Gurken in Plastik © Bild: iStockphoto.com

Eine in Plastikfolie eingeschweißte Bio-Gurke, die Bio-Paradeiser in einer mit Folie ummantelten Tasse ... irgendwie macht das keinen Sinn. Denn immerhin will, wer im Supermarkt bei Obst und Gemüse auf Bio setzt, die Umwelt ja nicht zusätzlich belasten. Und dennoch kommt man oft nicht umhin, ökologisch angebaute Früchte letztlich aus der Folie schälen zu müssen. Warum? Die Antwort ist eigentlich ganz simpel.

Wer Bio kauft, sollte auch Bio bekommen - sprich Obst und Gemüse, das nicht mit Pestiziden verseucht ist. Sind die Früchte erst einmal im Supermarktregal gelandet, kann aber nicht mehr garantiert werden, dass konventionell angebaute Gurken und Co. nicht mit den Bio-Produkten in Kontakt kommen. Um die Bio-Produkte vor dem Kontakt mit gespritzten Produkten zu schützen, werden sie daher laut "stern.de" in Plastik eingewickelt.

Damit befindet sich der Bio-Befürworter gewissermaßen in einem Dilemma. Aus dem es allerdings - und das ist die gute Nachricht - einen Ausweg gibt: Wer Bio kaufen und auf Plastikmüll verzichten will, der wird auf dem Wochenmarkt fündig. Wo Obst und Gemüse obendrein meist besonders frisch ist.