Bildungspolitik von

Stronach kritisiert Lehrer

Kündigung von Problemlehrern gefordert: "Stehen Entwicklung der Kinder im Weg"

Frank Stronach © Bild: Getty/AFP/Klein

Parteigründer Frank Stronach spricht sich dafür aus, 6.000 "Problemlehrer" zu feuern. Er beruft sich dabei in der "Krone" (Freitagausgabe) auf Schulexperten, die sagen, dass fünf von hundert Lehrern nicht für den Unterricht geeignet sind. "Warum soll sich Österreich weiterhin ungeeignetes Personal leisten? Das würde doch keine Firma der Welt machen", so Stronach. Diese "Problemlehrer" müssten freigesetzt werden. "Sie stehen der Lernentwicklung der Kinder im Weg."

Von der Lehrer-Gewerkschaft kommt dazu heftiges Kopfschütteln. Paul Kimberger (FCG), der Vorsitzende der Gewerkschaft der Pflichtschullehrer: "Mir ist keine Studie bekannt, die Stronachs Zahlen belegt. Ein ,Rauswerfen‘ ist abzulehnen, es gibt auch eine Menschenwürde." Richtig sei aber, so Kimberger in der "Krone", dass es "natürlich einige Lehrer gibt, die sich besser für einen anderen Beruf entschieden hätten".

Kommentare

strizzi49 melden

Der Alte hat vollkommen recht !!! Ich habe in meiner Schulzeit (von der Volksschule bis zur HTL) insgesamt 7 Schulen besucht und dadurch eine Menge Lehrer und Professoren kennengelernt! Viele davon haben nur ihren Job getan, aber einige waren Lehrer mit Herz und Seele ! Bei denen war das Lernen eine Freude!

strizzi49 melden

Die haben auch die trockensten Fächer so herüber gebracht, dass es interessant war! Wären die, die nur ihren Job getan haben, nicht gewesen, hätte ich sicherlich keine 7 Schulen bis zu HTL gebraucht, sondern nur 3 !!!
Ich bin voll dafür, diese beruflichen Blindgänger zu entfernen!
Dass die Lehrergewerkschaft den Kopf schüttelt, spricht für sich selbst !!!

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Vorschlag an die Lehrergewerkschafter:
In der Industrie werden Leute, die unfähig sind , entlassen. Bei den Lehrern sollen unfähige Leute ebenfalls entlassen werden können.
Zur Wahrung spezieller, nur bei Lehrern vorhandenen "Menschenwürdigkeiten" sollen unfähige Lehrer als hauptamtliche Mitarbeiter in die Lehrergewerkschaft aufgenommen werden. Die Kosten hiefür dürfen aber keineswegs die

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Steuerzahler belasten sondern einen Solitaritätsfond, der aus den Gehältern aller Lehrergewerkschafter gespeist wird. Altgebauer und Konsorten räumen ja genug ab.

nonaned melden

Der Spezialist für Blabla hat wieder gesprochen, was will der alte Mann - ohne Familie in Österreich von den österreichischen Lehrern wirklich wissen??? Er soll nicht überall seinen Senf dazu geben, auf und über die Lehrer zu schimpfen ist zwar üblich, aber er muss ja nicht überall mitmachen, zumal nicht mir so Allgemeinplätzen.

napy-one melden

das wissen von dem "alten" Mann werden Sie in 100 Jahren nicht erreichen, Sie obergscheider

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