Bilderberg-Treffen von

Faymann bei Geheimtreff in USA

Kanzler nimmt erneut an Konferenz der Welt-Elite aus Finanz und Politik teil

Bilderberg-Treffen - Faymann bei Geheimtreff in USA © Bild: APA/Neubauer

Bundeskanzler Werner Faymann reist Bilderberg-Gruppe in Chantilly nahe Washington teilnehmen - "als Privatperson", wie sein Sprecher betont. Hauptthema bei dem Treffen der Welt-Elite aus Politik und Finanz ist natürlich die Wirtschaftskrise - und auch Griechenland.

Die Bilderberg-Gruppe wurde 1954 von Prinz Bernhard der Niederlande ins Leben gerufen, um die Beziehungen zwischen Westeuropa und den USA zu stärken. Der Name "Bilderberg" kommt vom ersten Konferenzort, einem Hotel im niederländischen Oosterbeek. Über die Gespräche wird traditionell Stillschweigen bewahrt, die Presse ist nicht zugelassen. Das hat im Lauf der Jahrzehnte immer wieder Verschwörungstheorien genährt, wonach die "Bilderberger" eine Art "globale Herrschaft" anstrebten und eine neue Weltordnung schaffen wollten.

Der Club selbst begründet diese Verschwiegenheit damit, dass diese den Teilnehmern erlaube, "offen und frei" über ihre Gedanken zu sprechen. US-Medien berichten, dass das Marriott Hotel in Chantilly, in dem die diesjährige Konferenz stattfindet, heuer sogar seine anderen Gäste ausquartiert.

Geheime Gästeliste
Die Bilderberg-Gruppe veröffentlicht regelmäßig die Liste der Teilnehmer an den Treffen, jene des diesjährigen Meetings wurde allerdings bisher noch nicht preisgegeben. Neben Faymann werden aber der frühere Außenminister der USA, Henry Kissinger, Spaniens Königin Sophia sowie Italiens Premier Mario Monti erwartet. Neben der Wirtschaftskrise soll auch das Thema Griechenland behandelt werden.

Zu bisherigen Teilnehmern aus Österreich zählten Faymanns Vorgänger Franz Vranitzky und Alfred Gusenbauer, aber auch der Industrielle und Ex-Finanzminister Hannes Androsch oder der frühere Außenminister Peter Jankowitsch. Am letzten Treffen im Vorjahr nahmen auch der Herausgeber der Tageszeitung "Der Standard", Oscar Bronner, RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner und der Chef der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB), Rudolf Scholten, teil.

Kommentare

ulysses007 melden

unser Kanzler...der Bilderbergler.., das gibts jo net ...hat Größeres vor ;-) Fayman rettet die Welt ...

KuehlerBlonder melden

Re: unser Kanzler...der Bilderbergler.., das gibts jo net Er knüpft schon private Kontakte für die Zeit nach der Wahl

huginator melden

Re: unser Kanzler...der Bilderbergler.., das gibts jo net ich glaub, ihr habts da was falsch verstanden. der ist auf einladung von do & co dort. der muss nur ein bissi beim catering mithelfen, dafür kostet ihn der flug nix und er darf aufs gruppenfoto.

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