Bilanz nach erster Woche: S1 bringt merkbare Entlastung der Südost-Tangente

250.000 Autos schon auf neuer Straße unterwegs Verkehr auf A23 kommt jetzt zügiger voran

Bilanz nach erster Woche: S1 bringt merkbare Entlastung der Südost-Tangente

Auf der neuen Wiener Außenring Schnellstraße (S1) sind in der ersten Woche seit der Verkehrsfreigabe fast 250.000 Fahrzeuge unterwegs gewesen. Das geht aus einer Hochrechnung der Autobahngesellschaft Asfinag hervor. Die Umfahrungsstraße im Süden der Bundeshauptstadt bringe damit eine merkbare Entlastung der Wiener Südost-Tangente (A23), hieß es in einer Aussendung.

Am Dienstag - der auf Grund des Feiertages am 1. Mai verkehrsmäßig einem Montag entsprochen habe - seien auf der S1 bereits fast 38.000 Fahrzeuge gezählt worden. Dieser Wert liege sogar etwas höher als die für die ersten Tage erwarteten 36.000 Fahrzeuge. Im Schnitt rechnet die Asfinag in den kommenden Wochen an Werktagen mit fast 40.000 Fahrzeugen zwischen den Knoten Vösendorf und Schwechat.

Damit könne die S1 sogar noch mehr Verkehr von der Wiener Südost Tangente abziehen als erwartet, hieß es. Ursprünglich hatte man mit rund 20 Prozent Entlastung gerechnet.

"Rein subjektiv ist der Unterschied kaum zu bemerken, ob 170.000 Fahrzeuge oder 200.000 an einem Tag über die Tangente rollen, für den Verkehrsfluss ist dieser Unterschied aber sehr wesentlich", erklärte Asfinag-Vorstandsdirektor Franz Lückler. Wo auf der A23 noch vor einer Woche Stop-and-Go-Verkehr geherrscht habe, sei der Verkehr in den letzten Tagen weitaus zügiger vorangekommen.

Das am vergangenen Freitag frei gegebene Teilstück der S1 ist 16,2 km Kilometer lang. Es verbindet die Südautobahn (A2) mit der Ostautobahn (A4) und ist Teil des Wiener Umfahrungsringes, der bis zum Jahr 2015 fertig gestellt werden soll.(apa)