Bienensterben von

Bienen am Konzerthaus

Über ein neues Zuhause in Wien dürfen sich vier große Bienenvölker freuen

Bienensterben - Bienen am Konzerthaus

50.000 Tiere wurden in Sicherheit vor den schädlichen Neonicotinoiden und damit vor dem Bienensterben gebracht. Denn sie haben im urbanen Umfeld des Wiener Konzerthauses ein neues Zuhause gefunden. Ideale Lebensbedienungen finden die Völker dort – botanischer Garten und Stadtpark liegen im Flugradius – vor. Für die Besucher des Konzerthauses besteht keine Gefahr.

Die Imker Christoph und Bernhard Wedenig hatten die Idee vier ihrer Bienenstöcke aus dem Marchfeld nach Wien zu übersiedeln. Die Imker berichteten dem Konzerthausmagazin, dss sich ihre Bestände alleine seit 2011 halbiert hätten. In Wien würden Bedienungen herrschen, die es den Bienen ermöglichen sich zu erholen.

Denn die Tiere sind auf der Terrasse des Konzerthauses, dank der Höhe, vor Abgasen geschützt. Außerdem wird in der Stadt nicht gespritzt, die Tiere können sich nun erholen. Auch ist die Pflanzenvielfalt viel größer als in den Monokulturen, die vielfach am Land vorherrschen. Bereits in einem Monat könnte es den ersten Konzerthaus-Honig geben.

Immer häufiger gehen Bienen deshalb auf „Stadtfrische“ um sich von den Belastungen des Landlebens zu erholen. So sind beispielsweise am Dach der Oper oder dem Burgtheater Bienenstöcke heimisch geworden.

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