Bhutto-Mitarbeiter in Pakistan erschossen: Hintergrund vermutlich Streit um Land

Am 8. Jänner ein neues Parlament gewählt werden Dutzende Selbstmordanschläge seit Moschee-Sturm

Bhutto-Mitarbeiter in Pakistan erschossen: Hintergrund vermutlich Streit um Land

Drei Mitarbeiter der Partei der pakistanischen Oppositionspolitikerin Benazir Bhutto sind im Südwesten des Landes von Unbekannten erschossen worden. Bewaffnete Männer seien in das Büro der Pakistanischen Volkspartei im Bezirk Naseerabad, rund 240 Kilometer östlich von Quetta, eingedrungen und hätten wahllos auf die dort schlafenden Parteiarbeiter geschossen.

Der Hintergrund des Überfalls könnte ein Streit um Land sein, der zwischen verfeindeten Gruppen schwelt, die jeweils unterschiedlichen Parteien anhängen. In Pakistan soll am 8. Jänner ein neues Parlament gewählt werden.

Seit dem Sturm auf eine von radikalen Islamisten besetzte Moschee im Sommer wurden in dem Land Dutzende Selbstmordanschläge verübt. Bei der Rückkehr Bhuttos aus achtjährigem Exil im Oktober tötete ein Selbstmordattentäter bei einem Anschlag auf den Umzug zu Ehren der früheren Premierministerin 138 Menschen.

(APA/red)