Bevölkerung stärkt Schmieds Bemühungen:
Die Mehrheit sagt "Ja" zu Bildungsreformen

Umfrage: Drei Viertel sind für eine Weiterführung Auch die Dienstrechtsreform wird positiv bewertet<br>PLUS: IHRE MEINUNG zu Schmieds Reformplänen

Bevölkerung stärkt Schmieds Bemühungen:
Die Mehrheit sagt "Ja" zu Bildungsreformen

Laut Umfrage im Auftrag des Unterrichtsministeriums sprechen sich drei Viertel der Österreicher für eine Weiterführung der Schulreformen von Unterrichtsministerin Schmied aus. Das kostenlose verpflichtende Kindergartenjahr, kleinere Klassen, Deutschförderkurse auch für einheimische Kinder, mehr Fremdsprachenunterricht, Leseförderung und politische Bildung werden von 80 Prozent unterstützt.

Etwa drei Viertel der Befragten halten die Berufsmatura für Lehrlinge für sinnvoll, ebenso viele unterstützen mehr Deutschförderkurse für Kinder mit Migrationshintergrund, Bildungsstandards für die vierte und achte Schulstufe und eine Verbesserung der Schulinfrastruktur. Nicht so eindeutig ist die Zustimmung zu anderen Maßnahmen: Den Ausbau der schulischen Nachmittagsbetreuung wünschen sich 72 Prozent der Lehrer, 67 Prozent der Eltern und 53 Prozent der Schüler. Eine standardisierte Matura wollen 77 Prozent der Schüler, 69 der Lehrer und 67 der Eltern. Zusätzlichen Unterricht für Migrantenkinder in deren Muttersprache befürworten 55 Prozent, genauso viele wollen mehr Kunst- und Kulturprojekte an den Schulen.

"Ja" zur Dienstrechtsreform
Auch bei der geplanten Dienstrechtsreform steht das Gros der Österreicher hinter Schmied: Zwei Drittel sind für eine Abschaffung der Pragmatisierung (Lehrer: 51 Prozent), 55 Prozent für gleiche Bezahlung der Lehrer unabhängig von der Schulform (Lehrer: 59). Eine gemeinsame Schule für Zehn- bis 14-Jährige halten zwei Drittel für positiv oder zumindest überlegenswert. Den Modellversuch "Neue Mittelschule" halten 42 Prozent für eine gute Sache, unter Lehrern sind es 51.

Umfrage vor "Strukturmaßnahme"
In der Studie wurden großteils jene Maßnahmen abgefragt, mit deren Finanzierungsbedarf Schmied die geplante höhere Unterrichtsverpflichtung von Lehrern begründet. Die Umfrage wurde allerdings großteils vor Bekanntgabe der geplanten "Strukturmaßnahme" durchgeführt.

(apa/red)

Kommentare

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Wünsch dir was War eine erfolgreiche Sendung in den 70-ern. Wollt ihr alle einen BMW _ ja. Wollt ihr alle ein eigenes Häuschen mit Garten_ja. Diese Umfrage ist so gestellt, dass logischerweise die Egebnisse rauskommen, wie es sich die Fr.BM wünscht. Wie will sie all dies budgetär unterbringen, wenn sie nichtmal mit dem zur Verfügung gestellten Budget auskommt.(Restschulden aus dem Vorjahr 200 Mill €_entstanden aus den Träumen von Fr.Schmied)). Wünschen kann man sich viel, leistbar ist zur Zeit das Wenigste. Außerdem ist die (schon notwendige) Reform keine Angelegenheit von 2 Wochen. Sonst kommt ein Pfusch zusatande, für die ja Fr. Schmied mittlerweile längstens bekannt ist. Bin schon gespannt, wie ihre roten
Direktoren und Schulinspektoren reagieren werden.

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Re: Wünsch dir was Sie will etwas machen - sie hat aber keine Ahnung davon, was sie machen soll und was wirklichn gut für alle wäre.....Sie redet ja nicht einmal mit den zuständigen Leuten...einfach nur ihre Macht zeigen...

IFES-Umfrage Das Netzwerk der SPÖ: IFES steht ihr ganz nahe.
Skandal: Diese Umfrage bezahlt der Steuerzahler und sponsert damit SPÖ und IFES.
Abgesehen, dass es für den Teil der Eltern eine NoNa-Umfrage war. Warum fragt man nicht, ob die Eltern zur Umsetzung der Schmied-Pläne 2 Stunden pro Woche länger arbeiten würden - aus Solidarität mit ihren Kindern.
Ich bin weder Gewerkschafter noch Beamter/Lehrer.
Habe aber 2 Kinder.

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Das hättet ihr gerne nicht war? Das hättet ihr alle gerne, dass die Bevölkerung hinter Schmied steht und ihr wollt das auch "mit aller Gewalt" herbeischreiben. Ist aber nicht so!!!!! Ich bin einer aus der Bevölkerung und bin kein Lehrer und kein Gewerkschafter. Ich habe aber noch ein schulpflichtiges Kind. Ich stehe absolut n i c h t hinter der Bankerin. Da könnt ihr noch so trommeln (wahrscheinlich über ihre Intervention) mich und die Bevölkerung stimmt ihr nicht um - aus und Ende!!!

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Re: Das hättet ihr gerne nicht war? Der Großteil der Österreicher verdient sein Geld in der freien Wirtschaft in einem seit Jahren immer rauheren Arbeitsklima. Diese Bevölkerungsmehrheit verfolgt es sicher mit einer gewißen Genugtuung wenn die geschützten Bereiche der Privilegienritter (in ohnehin sehr kleinen Schritten) an die reale Arbeitswelt herangeführt werden. Bundesbahn und Post haben Reformen schon erlebt, jetzt kommt der Bildungsbereich und das Nächste und längst Überfällige wird wohl die Verwaltung sein.

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Re: Das hättet ihr gerne nicht war? Diese Meinung kann nur einer machen ein primitiver Urösterreicher,der keine Ahnung hat was Umfragen bedeuten.Ich glaube dieser sidestep sollte zu einen Nervenarzt gehen denn seine Nerven liegen blank.Achtung ein ewig gestriger kommt............

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Re: Das hättet ihr gerne nicht war? Wie kann nur eine Bankerin(die ohnehin alles verwirtschaftet haben) Unterrichtsministerin werden...
Wie kann nur ein Wehrdienstverweigerer Verteidigungsminister werden ...
In Österreich ist alles möglich und das Volk wird für blöd verkauft...

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Re: Das hättet ihr gerne nicht war? Also, ich bin auch Bevölkerung, habe zwei Kinder durch die
Schulzeit gebracht inkl. Matura und jetzt ein Enkelkind. Ich bin für die zwei Stunden mehr, denn sie sind verglichen mit dem was andere Berufe immer schon zeitlich leisten mussten Peanuts. Ich wäre auch dafür, dass bei einem Lehrer eine Arbeitsstunde nicht 50 Minuten sondern 60 Minuten dauert und dass es nur 6 Wochen Jahresurlaub gibt. Dann braucht nicht jeder Lehrer im Schnitt 3,5 bis 7 Überstunden machen - in der Woche.

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Re: Das hättet ihr gerne nicht war? ein für alle mal: überstunden in diesem ausmaß existieren nicht! ich weiß nicht wo die zahlen herkommen, aber sie sind schlicht und ergreifend falsch! im aps-bereich sind wir angehalten tunlichst überstunden (supplierungen) zu vermeiden. da sich aber keiner wirklich über realitäten interessiert, oder ´sich die mühe macht dinge zu überprüfen, kann man halt solche zahlen unters volk werfen.

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