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Betrugsopfern während Haftfreigangs 50.000 Euro herausgelockt

55-jähriger Salzburger gab sich als vermögender Firmenmanager aus

Ein Salzburger soll während der Verbüßung einer Strafhaft als Freigänger von Oktober 2017 bis Februar 2018 erneut Betrügereien begangen und dabei einen Schaden von über 50.000 Euro verursacht haben.

Der 55-Jährige gründete laut Polizei eine Scheinfirma. Ermittlungen zufolge gab er Darlehen für Beteiligungszertifikate aus und lockte zumindest drei Salzburgern hohe Bargeldbeträge heraus. Der Flachgauer war in der Justizanstalt Salzburg wegen Betruges von 2015 bis Ende Februar 2018 inhaftiert. Die Gefängnisstrafe dürfte ihn aber nicht davon abgehalten haben, während seiner Freigänge weitere Straftaten zu begehen. Laut Polizei gab er sich als vermögender Manager von Firmen aus. Er fertigte Darlehensverträge an und versprach hohe Renditen.

Auf diese Maschen fielen einige Personen herein. Die Geldbeträge, die sie dem Mann übergaben, reichten von ein paar Tausend Euro oder bis zu mehreren 10.000 Euro, wie ein Polizeisprecher auf APA-Anfrage erklärte. Die Beteiligungszertifikate seien aber wertlos gewesen. Die Opfer des mutmaßlichen Betruges brachten schließlich eine Anzeige ein. Der Beschuldigte wurde in der Vorwoche in Hallein festgenommen und in die Justizanstalt Salzburg gebracht.

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