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Dress for Success

Fesch für den Job: Was es für den gekonnten Auftritt am Business-Parkett braucht

Models: Jasmin & Christoph © Bild: Katharina Stögmüller

Qualifikation ist das eine. Aber auch auf das richtige Auftreten kommt es im Geschäftsleben an. Der optische Eindruck ist wichtig, ebenso die Business-Etikette.

Kleider machen Leute, heißt es. Der erste Eindruck zählt und ist oft nur schwer zu revidieren. Deshalb gilt es im Berufsleben auf ein gepflegtes Äußeres zu achten. Zugegeben, Männer haben es diesbezüglich etwas leichter: Ein dunkler Anzug, ein klassisches Hemd in Weiß oder Hellblau, geputzte (!) Lederschuhe und je nach Anlass mit oder ohne eleganter Krawatte, und schon ist Mann ready to take off. Etwas Körperpflege und eine gründliche Rasur sollte ohnehin selbstverständlich sein.

Für Business-Ladys ist es schon schwieriger, um den Switch zwischen elegant, modern, eloquent und nicht zu sexy zu schaffen. Vor allem junge Frauen tun sich mit dem passenden Business-Outfit oft schwer. Kostümchen, Blusen & Co. haben ein spießiges Image, und welche Mittzwanzigerin möchte schon mit der Oma im Partnerlook gehen? Hier kommt es auf die richtige Kombination an. Modische High Heels (nicht zu hoch!), hochwertige Accessoires und ein gekonnter Materialmix verleihen auch den Klassikern im Handumdrehen einen stylishen Touch. Unsere Models Jasmin und Christoph zeigen vor, wie der Spagat zwischen lässig und elegant funktioniert.

Dresscode zum Aufstieg. Der aktuelle 40s-Look und das Comeback des Anzugs kommt modischen Business-Ladys zugute. Selten war die Auswahl an chicen Hosenanzügen und femininen Bleistiftröcken so groß wie in dieser Saison. Neben der Wahl der Kleidung kommt es auch auf den Auftritt an: Selbstsicherheit ausstrahlen fördert den kompetenten Eindruck – und den möchte man natürlich dem Vorgesetzten ebenso vermitteln wie beim Kunden-Meeting. Das funktioniert nur, wenn man sich in der ersten und zweiten Haut wohlfühlt. Wer beispielsweise nicht mit hohen Absätzen laufen kann, sollte auch im Office vermeintliche Eleganz zugunsten von Sicherheit zurückstecken. Ungeschicktes Stelzen auf Stöckeln wirkt nämlich hilflos – wollen Sie das im Job? Eben!

Bezüglich Make-up ist weniger mehr. Schminken ja, aber nicht zwingend nach dem letzten Schrei. Kreativ- und Kosmetikberufe bilden da eine Ausnahme – hier gehört ein individuelles Auftreten fast schon zur Job Description. Besonderes Augenmerk ist auf die Fingernägel zu legen – Achtung, Männer: Das gilt auch für euch! Gepflegt bedeutet: sauber, gefeilt, ordentlich gekürzt oder manikürt. Ein All-time-Klassiker für Damen jeden Alters ist French Maniküre. Satte Rot- und Beerentöne (Rouge Noir!) sind gerade sehr gefragt. Diese Look bedarf aber einer Extraportion Aufmerksamkeit. Dunkle Lacke splittern nicht schneller als helle, man sieht es aber früher. Das wirkt schmuddelig. Grunge feiert zwar ein Revival, gehört aber definitiv nicht ins Büro.

Nachgestylt. Für das Haarstyling unserer Models Jasmin und Christoph zeichnete Expertin Pamela Mayr von KLIPP verantwortlich. Jasmin bekam einen klassischen Knoten mit rockiger Attitüde verpasst. Hier zum Nachstylen:

● Fönspray (z.B. Osis Blow and go) ins feuchte Haar sprayen und gegen die Wuchsrichtung föhnen – das gibt tolles Volumen.
● Einzelne Partien abteilen und den Haaransatz mit einem Mini-Kreppeisen bearbeiten. „Das sorgt für guten Halt bei Aufsteckfrisuren“, erklärt Klipp-Stylistin Pamela.
● Für die coole Tolle Haarpartie am Vorderkopf mit einem Stielkamm toupieren und in Form frisieren. Mit Schiebespangen feststecken. Seitliche Partien streng nach hinten frisieren und ebenfalls am Hinterkopf befestigen. Restliches Haar einrollen, ev. Knotenrolle verwenden, um mehr Volumen zu schaffen, und Haarenden mit Schiebespangen fest-
stecken. Mit Haarspray fixieren.

Garantiert kraftvollen Halt und Volumen für den ganzen Tag. Wow-Effekt inklusive!

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