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Formel-1-Boss Ecclestone will
nicht "immer mehr Geld machen"

Bernie Ecclestone ist Milliardär und durchaus zufrieden - Geld tue nichts für ihn

Bernie Ecclestone beim Formel-1-GP von Amerika © Bild: Mark Thompson/Getty Images

Bernie Ecclestone legt es nicht darauf an, noch reicher zu werden. "Ich habe einfach Glück, dass ich mir um Geld keine Sorgen machen muss. Aber ich versuche nicht, immer mehr Geld anzuhäufen", sagte der 83-jährige Multi-Milliardär der "Bild"-Zeitung am Donnerstag. Geld tue nichts für ihn, rede nicht mit ihm und bringe ihn auch nicht zum Lachen, ließ der Brite wissen.

Ecclestone hält seit fast 40 Jahren die finanziellen Geschicke der Formel 1 in den Händen. Er bringt die Königsklasse des Motorsports weiterhin in neue Länder. Heuer feiert Russland sein Formel-1-Debüt, Aserbaidschan scharrt bereits in den Startlöchern. "Die meisten relativ erfolgreichen Geschäftsleute sind nicht davon getrieben, immer mehr Geld zu machen. Wenn ein Deal gut läuft, bin ich zufrieden", sagte Ecclestone, der einst als Gebrauchtwagenhändler begann.

Ecclestone bezeichnet sich nun als Feuerwehrmann, "und irgendwo brennt es immer. Wenn nicht, zündle ich eben selbst. Ich kann mein Leben nicht anhalten", kommentierte er seine Geschäftstüchtigkeit. Seine dritte Ehefrau, die Brasilianerin Fabiana Flosi, habe ihn aber weicher und milder gemacht. "Es kann auch an meinem Alter liegen, aber seit sie da ist, bin ich entspannter", sagte Ecclestone, der die mehr als 40 Jahre jüngere Südamerikanerin im Sommer 2012 geheiratet hatte.

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