Berlinale 2012 von

Berlin kreischt für Rob

Vampiralarm in der deutschen Hauptstadt: Twilight-Star begeistert die weiblichen Fans

Berlinale 2012 - Berlin kreischt für Rob © Bild: TV-MEDIA

Vampiralarm in der deutschen Hauptstadt. Robert Pattinson, Teenieschwarm der „Twilight“-Serie, reiste (ohne Kollegin und Freundin Kristen Stewart) am vorletzten Tag der 63. Filmfestspiele in die deutsche Hauptstadt, um bei der Berlinale seinen neuen Film „Bel Ami“ zu zeigen.

Die weiblichen Fans interessierten sich allerdings weit weniger für den Inhalt der (leider nicht gelungenen, weil schauspielerisch und dramaturgisch schwachen) Literaturverfilmung rund um einen mittellosen Gigolo im ausgehenden 19. Jahrhundert, als viel mehr für seinen Hauptdarsteller – mit teilweise gesundheitsgefährdenden Aktionen.

So campierten unzählige Teenies bei Temperaturen von nur zwei Grad die Nacht vor der Galapremiere am Red Carpet um ihrem Leinwandidol so nahe wie möglich sein zu können. Von Berlinale Mitarbeitern mit Tee und Iso-Decken versorgt, harrten die Fans insgesamt 24 Stunden aus, nur um Pattinson mit einem ohrenbetäubenden Kreischkonzert zu empfangen, und ein Autogramm zu erhaschen. Die gab den Schauspieler dann auch (beschützt von zwei massigen Bodyguards) eine halbe Stunde lang. Freilich so minimalistisch wie möglich: Signierte der Mime die Fotos und Autogrammblöcke doch lediglich mit einem „R“.

„Am Anfang war die große Zuneigung der vielen weiblichen Fans für mich noch sehr eigenartig. Aber mittlerweile kenne ich das ja – und freue mich auch sehr darüber,“ so der schüchterne Brite bei der „Bel Ami“ Pressekonferenz. Gegen Ende zerstörte der Ex-Vampir dann die Hoffnungen der Groupies auf eine Fortsetzung der weltweit erfolgreichen „Twilight-Verfilmungen: „Auch, wenn es ein neues Buch und dann eine Verfilmung geben würde, würde ich nicht mehr in Frage kommen. Ich wäre dann für meine Rolle als Edward einfach zu alt.“