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Bericht: Mindestens 801 Zivilisten bei Luftangriffen auf IS getötet

Beobachtergruppe Airwars geht hingegen von fast 6.000 getöteten Zivilisten aus

Bei Luftangriffen auf die Extremistenmiliz "Islamischer Staat" im Irak und in Syrien sind nach Angaben der US-geführten Koalition seit 2014 mindestens 801 Zivilisten getötet worden. Die am Donnerstag veröffentlichte Zahl liegt deutlich unter den Angaben von Beobachtergruppen: Airwars geht zum Beispiel von mindestens 5961 getöteten Zivilisten aus.

"Wir stehen weiter zu der Verantwortung für Handlungen, bei denen unbeabsichtigt Zivilisten getötet oder verletzt worden sein könnten", hieß es in dem Bericht. Untersucht würden weitere 695 mögliche Fälle von August 2014 bis Oktober 2017. In diesem Zeitraum seien mehr als 28.000 Angriffe auf IS-Ziele geflogen worden.

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