Bürgerservice von

Neue Beratungsstelle für von Diskriminierung betroffene Migranten

Zara: Rassistische Vorfälle im letzten Halbjahr verdoppelt

Hotline © Bild: thinkstock

Das Bürgerservice im Außenministerium hat eine Hotline für Menschen mit Migrationshintergrund eingerichtet, die Opfer von Diskriminierung oder Rassismus werden. Diese sogenannte Clearingstelle vermittelt gezielt weiter an Beratungseinrichtungen. An sie kann sich jeder wenden, der wegen seiner Herkunft, Hautfarbe oder Religion diskriminiert wird.

Am Konzept mitgearbeitet hat der Verein ZARA, der von Rassismus Betroffene rechtlich berät. Laut ZARA haben sich rassistische Vorfälle im letzten Halbjahr verdoppelt. 800 Fälle im Zusammenhang mit Rassismus gehen pro Jahr bei ZARA ein, betroffen sei vor allem die muslimische und jüdische Bevölkerung.

Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) erklärte dazu am Samstag im Ö1-"Morgenjournal", es brauche eine zentrale Anlaufstelle. In Zeiten, in denen Diskriminierung, Ängste gegenüber Fremden, Antisemitismus steigen, sei das der richtige Schritt.

Die Hotline ist über das Bürgerservice des Außen- und Integrationsministeriums ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 050 11 50 4242 erreichbar.

Grüne skeptisch

Die Grünen reagieren skeptisch auf die Hotline: Integrationssprecherin Alev Korun meinte, es wäre effektiver, jene Stellen personell und finanziell aufzurüsten, die die konkrete Antidiskriminierungsarbeit leisten.

Kommentare

Wahrscheinlich hat er nichts anderes zu tun...

Kann es sein daß Christian95 von jemanden für die Beiträge beauftragt wurde? Ich kann mir anders nicht erklären, wieso immer so blitzschnell einseitig entgegen den Fakten Partei ergriffen wird. Das ist doch reine Parteipropaganda, hat aber mit Meinungsaustausch nichts mehr zu tun

Oberon
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Falls jemand tatsächlich wegen seiner Herkunft oder Hautfarbe diskriminiert wird, ist das zu verurteilen. Es sollte jedoch nicht der Fehler gemacht werden, schlechtes Benehmen zu
übersehen, nur um Österreicher generell als Rassisten bezeichnen zu dürfen, und das ungestraft!
Viele von uns haben in ihrem Leben bereits Ablehnung erfahren, aus welchem Grund auch immer. Ich finde, ...

Oberon
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2.) ... das muss man aushalten können, denn es steht noch immer jedem frei, sich FÜR oder GEGEN einen Menschen zu entscheiden und es muss einem auch nicht jeder sympathisch sein.

christian95 melden

Mich wundert das nicht!
Wenn sogar an unseren Eliteschulen (Universitäten) solche radikale Studenten hervor gebracht werden, (wie gestern) dann stimmt einiges nicht in unserer Gesellschaft und im Bildungssystem.
Unsere zukünftige Elite bezeichnet sogar das vom Volk gewählte Parlament generell als "Nazis".....

higgs70
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Was für ein gediegener Vollschmarrn. Wenn ich sage "Hooligans raus aus den Fußballstadien", dann meine ich mitnichten, dass alle Fußballfans Radaubrüder sind, sondern eben nur eine bestimmte Gruppe, die ich dort nicht haben will.
Und wenns den Schmarrn noch hundertmal herunterleiern wird er nicht richtiger. Dieses Phänomen kenn ich sonst übrigens nur von alten Schallplatten, aber dort kann ich wenigstens die Nadel zurücksetzen.

Nudlsupp melden

@Christian: Ich hatte bereits bei anderer Stelle angeregt, daß Sie mal die Zahl der gewalttätigen Studenten die an Demos teilnehmen, mit der Gesamtzahl der Studenten in Relation setzen. Diese Zahl ist deutlich geringer, als die Susanne Winters, Gudenus´s, Mölzers und Konsorten in der F. Ich würde nie jemanden Ihrer Partei offen als Nazi bezeichnen, nicht mal als Ziehvater, aber.....

Nudlsupp melden

....wir können objektiv festhalten, daß der Anteil der Politiker in der F die wegen diversererAussagen rund um die Wiederbetätigung, Antisemitismus und Rassismus gesetzlich in Erscheinung getreten sind, einen höheren prozentualen Anteil haben, als gewaltbereite Studenten unter allen Studierenden. Was leiten Sie da persönlich daraus ab Christian?

Nicolay melden

@Nudlsupp Sehr richtig! Christian kann doch gar nicht mehr richtig denken und reflektierem, der labert immer nur dasselbe daher.

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