Bei Molterer klingelt die Kasse kräftig: Steuereinnahmen 2007 deutlich angestiegen

Einnahmen aus Körperschaftssteuer um 60% erhöht Zunahme Indiz dafür, dass die Beschäftigung steigt

Die Steuereinnahmen des Finanzministers sind stark gestiegen. Das Lohnsteueraufkommen war im Jänner und Februar um 14 Prozent höher als im Vorjahr, bei der Körperschaftssteuer sogar um 60 Prozent. In den beiden ersten Monaten des heurigen Jahres zahlten die Österreicher 800 Millionen mehr Lohn- und Körperschaftssteuer als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres.

Auch die Kapitalertragssteuer sprudelt laut "Kurier" heftig. Nur die Umsatzsteuer-Einnahmen seien trotz der guten Konjunktur um 400 Mio. Euro zurück geblieben - was auch den Experten Rätsel aufgebe. Dank der guten Konjunktur und der zurückgehenden Arbeitslosigkeit werde der 2006 erreichte Einnahmenrekord im Budget heuer wohl locker übertroffen. Insgesamt seien die Steuereinnahmen bisher von 9,3 auf 9,9 Mrd. Euro gestiegen.

An Lohnsteuer nahm der Finanzminister in den ersten beiden Monaten dieses Jahres laut "Kurier" 3,045 Milliarden Euro ein - nach 2,674 Mrd. im Vorjahr. Das gilt als Indiz dafür, dass die Beschäftigung steigt. Die - mit der Steuerreform auf 25 Prozent gesenkte - Körperschaftsteuer brachte im Jänner und Februar 997,3 Millionen Euro; in den Vergleichsmonaten 2006 waren es 622 Millionen. Die Kapitalertragssteuer stieg von 132 auf 218 Millionen Euro, die - vor dem Ende stehende - Erbschaftssteuer verdoppelte sich auf 42,8 Millionen Euro.

(apa/red)