Gehälter von

Offener Beamten-Poker

Zweite Gehaltsrunde zwischen GÖD und Regierung ohne konkrete Ergebnisse

GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer und Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek fahren eine Rolltreppe hoch. © Bild: APA/Hans Klaus Techt

Nichts Konkretes hat die zweite Runde der Beamtengehaltsverhandlungen am Freitagabend gebracht. Weder legte die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) eine in Zahlen gegossene Forderung auf den Tisch, noch die Regierung ein konkretes Angebot. Fortgesetzt werden die Verhandlungen am kommenden Dienstagabend um 18 Uhr.

Wie GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer nach der Verhandlungsrunde mitteilte, habe es "zwei Stunden ernste Auseinandersetzung" gegeben. Man habe über die Rahmenbedingungen gesprochen und auch die mittelfristige Budgetperspektive erörtert. Die Gewerkschaft habe dabei klargestellt, dass der öffentliche Dienst nicht Träger einer Konsolidierung sein könne. Es gehe darum, die Kaufkraft zu erhalten.

Zur Frage, wer sich nun zuerst bewegen sollte, meinte Neugebauer, der Arbeitgeber solle sagen, was die Leistung des öffentlichen Dienstes wert ist. Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) gab auch nach der Verhandlungsrunde keine Stellungnahme ab.

Kommentare

Forest w.

Wer 50.000 Brutto im Jahr hatt, sollte kein Anspruch auf Inflation Abgeltung bekommen ganz einfach! Nur die die so 15.000- 35.000Tausend liegen sollten was bekommen, aber was Rede ich da, es gibt ja eh nur eine Oberschicht!

ÖVP gegen die ÖVP, wer wird gewinnen?
ÖAAB Obfrau Mikl Leitner in der Regierung und ÖAAB Obmann Spindelegger gegen den ÖAAB der Lehrergewerkschaft.

mueckenstrunz melden

wir haben zu viele hohe beamte, die supergehälter kassieren.
wozu braucht AT 300 generäle und 20.000 heeresbeamte bei ca 9.000 wehrdiener
usa hat weniger generäle, weniger bedienstete und viel mehr soldaten

christian95 melden

Das ist bekannt, wird sich aber nicht ändern. Auch die 9 Bundesländer, die seit dem EU Beitritt völlig überflüssig sind, werden nicht ersatzlos eingespart. Sie bilden in Wirklichkeit im Schnitt bei unter 1 Mio Einwohnern einen eigenen Staat im Staat. Das merken sie, daher verlangen sie immer mehr Aufgaben. Dann gibt es auch noch 99 BH´s.

christian95 melden

Seit der Kaiserzeit gilt, heut im Computerzeitalter immer noch: "Jeder Bürger muss an einem Tag mit dem Ochsenkarren die öffentliche Verwaltung erreichen können". Daher gibt es heute mit Autos und Computern, noch immer 99 BH´s. Das nennen SPÖ+ÖVP "sparen".

christian95 melden

SPÖ+ÖVP erfinden immer wieder "Maßnahmen" wie sie sich untereinander mit sich selber beschäftigen können. Zuletzt: Die mehr als 70 Experten beim Budgetloch. Danach kamen Faymann und Spindelegger und schon war es um die Hälfte kleiner. Die beiden verstehen halt mehr wie alle Experten zusammen!

mueckenstrunz melden

die experten sind die finanzbeamten und ein aussenstehender kann das nicht beurteilen.

Seite 1 von 1