Beachvollyball-WM von

Schwaiger-Sisters im Achtelfinale

Doppler/Mellitzer holen ersten Sieg im dritten Match

Beachvollyball-WM - Schwaiger-Sisters im Achtelfinale © Bild: GEPA/Lerch

Die österreichischen Beach-Volleyball-Teams sind am Donnerstag bei der WM in Rom ohne Satzverlust geblieben. Doris und Stefanie Schwaiger besiegten in der 1. K.o.-Runde die Schweizerinnen Kuhn/Zumkehr 2:0 (14,14) und zogen damit ins Achtelfinale ein, danach gewannen Clemens Doppler/Matthias Mellitzer ihr letztes Gruppenspiel gegen die Deutschen David Klemperer/Eric Koreng 2:0 (14,19).

Ihr erster Sieg im dritten Match hat zum Aufstieg gereicht. Die besten acht Dritten steigen neben den zwölf Erst- und Zweitplatzierten auf. Österreichs Vize-Europameister Clemens Doppler/Matthias Mellitzer haben den Aufstieg in die K.o-Phase als achtbestes der zwölf Gruppen-Dritten gerade noch geschafft. Für das 1/16-Finale wurde dem ÖVV-Gespann mit Casey Jennings/Kevin Wong ebenso ein US-Paar zugelost wie ihren Landsleuten Alexander Horst/Daniel Müllner mit dem ehemaligen hotVolleys-Spieler Matt Fuerbringer und seinem Partner Nicholas Lucena.

Beide ÖVV-Teams agierten im Foro Italico vor neuerlich spärlicher Zuschauerkulisse im Vergleich zum Vortag stark verbessert. "An manchen Tagen ist es wie verhext, und an solchen wie heute funktioniert alles wie gewohnt", zeigte sich Doris Schwaiger nach dem allerdings allseits erwarteten Sieg der Weltranglisten-Vierten gegen die Eidgenossen erleichtert.

Im Achtelfinale wartet nun mit den WM-Dritten Talita/Antonelli allerdings ein ganz anderes Kaliber. Noch dazu sind die Niederösterreicherinnen gegen das brasilianische Duo in bisher sechs Duellen noch sieglos. "Auf sie sind wir sozusagen spezialisiert, wir haben alle wichtigen Spiele gegen sie verloren", erinnerte Doris Schwaiger an die WM-Viertelfinalniederlage 2009 und ihre bisher einzigen zwei verlorenen World-Tour-Endspiele. Zuletzt setzte es vor vier Wochen in Myslowice gegen die Weltranglisten-Zweite eine herbe 0:2-Pleite.

"Wichtigstes Spiel in diesem Jahr gewonnen"
Im Anschluss an das Schwaiger-Match zeigten Doppler/Mellitzer ihre bisher beste WM-Leistung. "Wir haben heuer ja noch kein Match auf schlechtem Niveau gespielt, der Unterschied heute war, dass wir es, zwar mit zittriger Hand, einfach durchgezogen haben. Die Erleichterung ist groß, wir haben das bisher wichtigste Spiel in diesem Jahr gewonnen", freute sich Doppler.