Beachvollyball-Titel geht an Walsh & May:
Zweiter Olympiasieg für US-Duo nach Athen

Klarer 2:0-Sieg gegen chinesische Gastgeberinnen Feierten bei strömendem Regen 108. Sieg in Serie

Beachvollyball-Titel geht an Walsh & May:
Zweiter Olympiasieg für US-Duo nach Athen

Kerri Walsh und Misty May-Treanor haben beim olympischen Beachvolleyball-Turnier in Peking wieder Gold gewonnen. Die Athen-Olympiasiegerinnen von 2004 und Weltmeisterinnen von 2003, 2005 und 2007 setzten sich im von der Österreicherin Andrea Haas geleiteten Finale bei strömendem Regen gegen das Gastgeber-Duo Tian Jia/Wang Jie 2:0 (21:18,21:18) durch. Die Chinesinnen hatten im Viertelfinale die Österreicherinnen Doris und Stefanie Schwaiger besiegt.

Für das US-amerikanische Team war es der 108. Sieg in Serie, in Peking gewannen die viermaligen Klagenfurt-Siegerinnen alle sieben Spiele ohne Satzverlust. "Seit dem letzten Ball in Athen wollten wir unseren Titel verteidigen. Wir fühlten uns wie Krieger da draußen im Regen. Es ist eine Ehre das erste Paar zu sein, dass bei Olympia zwei Goldmedaillen im Beach-Volleyball gewinnt", strahlte Walsh, die während der Spiele ihren 30. Geburtstag gefeiert hatte. "Ohne das Publikum hätten wir es nie ins Finale geschafft", bedankte sich Verliererin Wang Jie bei den Fans.

Silber und Bronze für China
Neben Silber ging auch Bronze an ein chinesisches Duo. Xue Chen/Zhang Xi entschieden das Spiel um Platz drei gegen Talita Antunes/Renata Martins Ribeiro aus Brasilien mit 2:0 (19,17) für sich. Die Schwaiger-Schwestern aus dem Waldviertel belegten in der Endwertung Platz fünf und sorgten somit für das beste österreichische Beach-Ergebnis bei Olympia bisher.

Das hochkarätige Damenfinale im Chaoyang-Park war trotz des heftigen Regens ausgezeichnet besucht und wurde auch für Schiedsrichterin Haas zu einem letzten Höhepunkt. Die 44-jährige Wienerin hatte vor vier Jahren in Athen beide Endspiele geleitet und beendet nach drei Olympischen Spielen, vier Weltmeisterschaften und über 1.600 Partien mit den Spielen in Peking ihre Karriere.

(apa/red)