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Grand Slam in Klagenfurt:
Doppler/Horst scheitern

Letztes ÖVV-Duo unterliegt im Viertelfinale den Brasilianern Alison und Bruno

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    Die besten Bilder vom Beachvolleyball Grand Slam aus Klagenfurt

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Der Erfolgslauf von Clemens Doppler und Alexander Horst ist beim Grand Slam in Klagenfurt gnadenlos gestoppt worden. Wie schon vor drei Wochen in Gstaad zog das österreichische Duo gegen die Brasilianer Alison und Bruno den Kürzeren. Die EM-Dritten unterlagen den als Nummer 3 gesetzten Südamerikanern am Samstag im Achtelfinale glatt 0:2 (-14,-19). In der Schweiz war ihnen gegen die Brasilianer im Viertelfinale auch kein Satzgewinn gelungen.

Blockriese Alison (2,03 Meter) und der flinke Abwehrspieler Bruno erwiesen sich im voll besetzten Stadion am Wörthersee abermals als unüberwindbare Hürde. "Im Moment sind sie eines der konstantesten Teams auf der Tour, heute haben sie einfach besser gespielt. Wir können uns nichts vorwerfen, wir haben gekämpft", meinte der 31-jährige Horst nach der Partie über die in Gstaad (2.) und Berlin (3.) jeweils am Podest gelandeten Gegner.

Doppler/Horst beim Handshake
© GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber Gleiches Bild wie in Gstaad: Doppler/Horst unterlagen

Positives Resümee von Clemens Doppler

Vor einem Jahr hatte sich Doppler bei der Heim-EM seinen bereits dritten Kreuzbandriss zugezogen. Diesmal waren die Österreicher mit drei Vorrundenerfolgen als Gruppensieger direkt ins Achtelfinale des Grand-Slam-Turniers eingezogen. Aufgrund seiner Vorgeschichte samt langer Reha und der damit verbundenen kurzen Saisonvorbereitung resümierte Doppler angesichts ihres besten gemeinsamen Klagenfurt-Abschneidens positiv.

"Man darf nicht vergessen, was hier vor einem Jahr passiert ist. Wir haben mit Platz drei bei der EM überrascht, waren einmal im Viertelfinale und hier nach drei Siegen im Achtelfinale, da kann man sagen, das ist gut. Letzten Endes passt das", sagte der 33-Jährige. Die Routiniers gaben aber auch zu, aufgrund der klaren Niederlage geknickt zu sein. "Wir wären keine Profis, wenn wir nach einem verlorenen Match nicht enttäuscht wären, natürlich wollten wir weiterkommen", stellte Doppler klar.

Doppler blockt gegen Brasiliien
© GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber Gegen Alison und Bruno war kein Kraut gewachsen

"Wenn man Ricardo schlägt, kann man auch Alison schlagen"

Nach dem 2:1-Sieg gegen den brasilianischen Altmeister Ricardo und Alvaro Filho im letzten Gruppenspiel am Freitag habe man sich auch gegen Alison/Bruno etwas ausgerechnet. "Wenn man Ricardo schlägt, kann man auch Alison schlagen, leider ist das aber nicht aufgegangen. Sie haben ihre Sache sehr, sehr gut gemacht, da kann man nur gratulieren."

Weniger gut gemacht hatten ihre Sache die restlichen österreichischen Herren-Teams. Alexander Huber/Robin Seidl und die Nachwuchshoffnungen Tobias Winter/Lorenz Petutschnig waren als Gruppenletzte vorzeitig gescheitert. Einziger Lichtblick bei den Damen war der Achtelfinaleinzug der 20-jährigen Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig. Ex-Europameisterin Stefanie Schwaiger und ihre neue Partnerin Lisa Chukwuma und auch Barbara Hansel/Bianca Zass hatten sich sieglos frühzeitig verabschiedet.

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