Beach-Volleyball Klagenfurt von

Olympia am Wörthersee

Letzte Quali-Chance beim 16. Grand Slam. Außerdem Auslosung für London.

Beach-Volleyball Klagenfurt - Olympia am Wörthersee © Bild: GEPA/Jannach

Olympische Spiele sind die einzige Möglichkeit, dem Beach-Volleyball-Grand-Slam in Klagenfurt als Saisonhighlight abzulösen. Für die Fans ist das aber egal: Nur zwei Teams aus dem London-Teilnehmerfeld werden beim letzten Event vor Olympia fehlen, wenn Klagenfurt von 17. bis 22. Juli wieder einmal das "Capital of Beachvolleyball" sein wird.

Der Grand Slam in "Klagenfurt am Wörthersee - Capital of Beachvolleyball" - wie eine am Dienstag enthüllte Gag-Ortstafel am See verrät - gibt aber nicht nur eine gute Vorschau auf die Spiele in London vom 28. Juli bis 9. August, auch die Auslosung für Olympia findet in Klagenfurt unter der Aufsicht des Präsidenten des Weltverbandes FIVB, Jizhong Wei, statt. Am Donnerstag (19. Juli) um 19.00 Uhr werden im VIP-Zelt die Startplätze zugeteilt. Die einzigen Olympia-Paare, die abgesagt haben, sind die US-Amerikanerinnen Walsh/May-Treanor und die Brasilianer Alison/Emanuel.

183 Teams, 81 Damen- und 102 Herrenduos, aus 39 Nationen wollen in Klagenfurt ihr Können zeigen und um die je 300.000 Euro Preisgeld kämpfen. An sechs Tagen finden auf sechs Courts rund 200 Spiele statt. 24 Teams schaffen es direkt in den Hauptbewerb, weitere 32 spielen in der Qualifikation um acht weitere Plätze.

Titelverteidiger wieder dabei
Die Vorjahressieger Ricardo/Cunha aus Brasilien kommen als Gewinner von Myslowice und Prag an den Wörthersee. Die US-Amerikaner Dalhausser/Rogers nahmen heuer nur an vier von sieben möglichen Turnieren auf der FIVB World Tour teil, in Brasilia und Shanghai gingen sie allerdings als Sieger vom Court. Bei den Damen werden den Chinesinnen Xue/Zhang und den Brasilianerinnen Larissa/Juliana gute Chancen zugesprochen - aber auch mit den Schwaiger-Schwestern aus Österreich ist zu rechnen. Letztere sind bisher die einzigen Österreicher, die ein fixes Olympiaticket haben.

Die österreichischen Herren haben an diesem Wochenende in Moskau noch eine Chance, sich für die Spiele in London zu qualifizieren.

Korruptionsbekämpfung bremst Promis
Die hohe Promi-Dichte, für die der Grand Slam am Wörthersee in der Vergangenheit mindestens ebenso berühmt war, wie für die sportlichen Höhepunkte, wird sich heuer nicht halten lassen. Veranstalter Hannes Jagerhofer: "Wir merken die Compliance-Regelungen. Es getraut sich niemand mehr kommen, niemand will etwas annehmen." Fix zugesagt haben bis jetzt unter anderem Armin Assinger, Udo Jürgens, Franz Klammer, Niki Lauda, Toni Polster, Eva und Christoph Dichand, Wolfgang Fellner und Alexander Wrabetz.