Bayern München von

Wer folgt auf Jupp?

Verbleib von Heynckes entscheidet sich noch im Jänner - Gerüchteküche brodelt

Bayern München © Bild: GettyAFP/Sahib

Beim FC Bayern München scheint dank komfortabler Tabellenführung und starker Auftritte in der Vorbereitung die Sonne. Der Kader ist komplett, fit und hungrig nach Erfolgen. Damit rückt die einzige fragliche Personalie ins Rampenlicht: Trainer Jupp Heynckes, vom Vorstand ebenso wie von den Spielern geschätzt, wollte eigentlich mit Saisonende den Verein verlassen und seine Karriere beenden. Eine Verlängerung über den Sommer hinaus wäre möglich, sollte Heynckes Lust am Weitermachen verspüren. Die Entscheidung sollte noch in dieser Winterpause fallen, hieß es bei den Bayern. Es ist also höchste Zeit!

Die Bundesligakonkurrenz hat keine Zweifel am 23. Titelgewinn der Bayern. Die überwältigende Mehrheit von Trainern, Managern und Vorstandsmitgliedern hält es für undenkbar, dass einer der Verfolger das Team von Heynckes noch stoppen kann. Das ergab eine Befragung der Nachrichtenagentur dpa. Der gebürtige Mönchengladbacher sitzt also fest im Sattel.

Noch im Jänner will Heynckes seine Entscheidung verkünden. Der 62-jährige Fußball-Lehrer wird bei den Bayern hoch geschätzt. Sollte Jupp nach dieser Saison dann doch lieber zu Buch und Angel greifen, muss im Vorfeld ein Nachfolger gefunden werden. Und dass sich damit nicht nur Vorstand Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Matthias Sammer befassen müssen, sondern die mediale Gerüchteküche kräftig angeheizt wird, ist vorprogrammiert.

Drei heiße Kandidaten

Derzeit werden drei Namen besonders hoch gehandelt. Als heißer Kandidat gilt Josep Guardiola, der sich derzeit auf Urlaub befindliche ehemalige Barcelona-Trainer. Der 42-Jährige wird allerdings von sämtlichen Topklubs der Fußballwelt umgarnt. Gegen „Pep“ spricht, dass er der deutschen Sprache nicht mächtig ist, ein Faktor, auf den die Bayern-Bosse bei den letzten Trainerverpflichtungen großen Wert gelegt hatten.

Auch der Name von Roberto di Matteo ist bereits in der Gerüchteküche hochgekocht. Der Champions-League-Sieger mit dem FC Chelsea ist gebürtiger Schweizer und spricht die deutsche Sprache. Er wäre ebenfalls zu haben, wurde er bei den Blues doch bereits wieder entlassen.

Auch ein Name aus dem heimischen Bayern-Stall geistert durch den Blätterwald: Mehmet Scholl. Das Bayern-Urgestein trainiert derzeit die Bayern-Amateure. Der nebenberufliche TV-Kommentator verfügt allerdings noch nicht über das nötige Renommee als Trainer.

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