Bayern München deutscher Herbstmeister: Aber wenig Glanz bei Nullnummer in Berlin

Werder Bremen zieht nach Sieg in Leverkusen gleich

Bayern München deutscher Herbstmeister: Aber wenig Glanz bei Nullnummer in Berlin

Werder Bremen ist auf Augenhöhe mit dem FC Bayern. Dem 0:0 des Titelfavoriten und Tabellenführers in Berlin setzten die Hanseaten im Weser-Stadion ein 5:2 gegen Bayern Leverkusen entgegen, gehen bei Punktegleichheit (je 36/17) wegen der um fünf Treffer schlechteren Tordifferenz als Zweite in die Winterpause. Die Bayern sind somit zum 16. Mal in der Bundesliga-Geschichte Herbstmeister, in 30 von 44 Fällen stand dieser auch zum Saisonschluss auf Rang eins.

Mit dem HSV (1:1 in Karlsruhe) vermochte hingegen ein weiterer Herausforderer der Münchner den Rückstand nicht zu verkürzen, er hatte sogar Glück, dass Olic in der 90. Minute noch der Ausgleich glückte, nachdem Timm den KSC 36 Sekunden nach der Pause in Führung geschossen hatte. Die Hamburger haben somit vier Punkte weniger als das Spitzenduo auf dem Konto, Leverkusen weist sechs, der FC Schalke sieben Zähler Rückstand auf.

74.220 Zuschauer im ausverkauften Berliner Olympiastadion erlebten die vierte Nullnummer der Bayern in dieser Saison. Ribery und Co. waren mit Ausnahme einer kurzen Anfangsphase in der zweiten Hälfte zwar die klar überlegene Mannschaft, taten sich aber gegen die für eine Heimelf extrem defensive Hertha schwer. Zwingende Chancen (Podolsi, Klose, Ribery) gab es trotz der Dominanz der Gäste, bei denen der angeschlagene Toni fehlte, nur wenige, die Berliner waren überhaupt nur dreimal wirklich gefährlich (Gilberto 2 x, Dardai), doch Rensing, der für den suspendierten Oliver Kahn im Tor stand, reagierte zweimal stark.

Werder tat sich gegen Leverkusen lange Zeit schwer und geriet in der 6. Minute durch Barnetta 0:1 in Rückstand. Klasnic glich in der 30. Minute aber mit einem Abstauber zum 1:1 aus und nach der Pause trumpften die Gastgeber dann entfesselt auf, kamen durch Diego (50.), Fritz (57.), Klasnic (63.) und Rosenberg (69.) zu einer 5:1-Führung, ehe Kießling (76.) das Resultat noch etwas verbessern konnte. Martin Harnik durfte die letzten Minuten mitspielen, der Österreicher kam in der 85. Minute für Klasnic.

2:0 führte Schalke durch Tore von Asamoah (14.) und ein Eigentor von Engelhardt (35.) in der mit 61.482 Fans ausverkauften heimischen Arena zur Pause gegen den 1. FC Nürnberg, der in der 55. Minute durch ein Kopftor von Charisteas zum Ehrentreffer kam. Während sich Titelverteidiger Vfb Stuttgart mit dem 0:2 in Bielefeld (späte Tore von Kamper/79. und Wichniarek/93.) eine weitere Blöße gab, fertigte der VfL Wolfsburg die Dortmunder Borussen mit 4:0 ab, wobei Schäfer (8.), Ricardo (11.), Gentner (60.) und Dzeko (79.) scorten.

(apa/red)

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