Bayerisch-Österreichisches Gipfeltreffen: Politiker amüsieren sich beim Skiausflug

Schüssel, Molterer, Stoiber und van Staa im Zillertal Nicht nur der Kanzler riss einen oder anderen "Stern"

Bayerisch-Österreichisches Gipfeltreffen: Politiker amüsieren sich beim Skiausflug

Zum beinahe schon traditionellen Skiausflug haben sich oberhalb von Finkenberg im Tiroler Zillertal österreichische und bayerische Spitzenpolitiker getroffen. Neben politischen Gesprächen probierten Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber in Begleitung von politischen Freunden die schönsten Skipisten aus und machten dabei auf zum Teil mehr als 2.000 Metern Höhe zum Teil auch unfreiwillige Bekanntschaft mit dem Schnee.

Der Bundeskanzler führte seine "Unsicherheiten" auf das Fehlen von scharfen Kanten zurück. VP-Klubobmann Wilhelm Molterer bewerte mögliche Stürze mit einem Augenzwinkern: "Wer nicht stürzt, der fährt nicht Ski, wichtig ist dass er wieder aufgestanden ist".

Probleme beim Skifahren hatten auch Stoibers Ehefrau Karin, die sich auf einer Eisplatte einen "blauen Fleck" holte. Nicht sturzfrei blieb auch Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa (V), während der frühere EU-Kommissar Franz Fischler mehr Standfestigkeit bewies.

Beim anschließenden "Hüttenzauber" auf der Baumgartner Almhütte von Kramerwirt Hansjörg Kröll auf 1.800 Metern Höhe gab es dann unter anderem Föderalismusdiskussionen. Im Zweifel sei immer der Bund schuld, auch wenn dieser gar nicht zuständig sei, meinte Van Staa zum schmunzelnden Bundeskanzler, während sich Stoiber ganz anderen Interessen zuwandte: per Handy wurde der Ministerpräsident permanent über den Spielstand des Bayern München informiert, der gegen Hamburg allerdings zunächst mit 0:1 im Rückstand lag. (apa)