Bawag-Skandal: ,Verdacht auf Kickback‘

Elsners private Konten: Millioneneinlagen gerichtlich eingefroren

Bawag-Skandal: ,Verdacht auf Kickback‘

Die Öffnung der Elsner-Konten, der aktuelle Prüfbericht der Nationalbank und heikle Aufträge an den Sachverständigen. Der Reichtum von Elsner-Freund Wolfgang Flöttl bestand wohl nur auf dem Papier. Er hat sich verflüchtigt.

Die bis dato schweren Nebel über den verwirrend komplexen Geschäften der Bawag P.S.K. lichten sich langsam, die Verdachtslage gegen einzelne (der insgesamt 14) Beschuldigten wird immer dichter. Verhaftungen, heißt es in Justizkreisen, sind nur noch eine Frage von kurzer Zeit.

In einem Beschluss des Wiener Straflandesgerichtes wird der „Verdacht auf Kick-back-Zahlungen“ und eine „unrechtmäßige Bereicherung durch Helmut Elsner“ erstmals schriftlich und sehr konkret geäußert; und nach einem aktuellen (ergänzenden) Prüfbericht der Oesterreichischen Nationalbank der „Verdacht der Malversationen“ im Zusammenhang mit den Karibik- und Refco-Geschäften der Jahre 1998 bis 2005 mehr als bisher verdichtet.

OeNB-Ergänzungsbericht. OeNB-Chefprüfer Harald Ettl hat der Finanzmarktaufsicht – in Kooperation mit dem Restrukturierungsteam der Bawag – einen aktuellen „ergänzenden Bericht“ geliefert, der neue, bisher unbekannte und die Bawag immer mehr belas-tende Details liefert.

Die „Verdachtsmomente“ in Richtung „Veruntreuung“ hätten sich, heißt es gleich einleitend im OeNB-Bericht, „erhärtet“. Es gebe „gravierende Aspekte, die dringlich einer Aufhellung bedürfen“, die aber trotz intensivstem Einsatz nicht einmal vom „vor Ort prüfenden“ Bawag-Restrukturierungsteam geklärt werden konnten.

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