BAWAG will ihr Geld zurück: Flöttl wird auf zehn Millionen Euro Schadenersatz geklagt!

Detaillierte Dokumentation für Begründung liegt vor Flöttl wieder von Bundeskriminalamt einvernommen

Die Gewerkschaftsbank BAWAG P.S.K. will sich nun tatsächlich über den Kadi bei ihrem einstigen Partner Wolfgang Flöttl schadlos halten. Die Schadenersatzklage gegen den Investmentbanker werde dieser Tage eingebracht werden, teilte die Bank mit und nannte erstmals auch Summen, die sie von ihm will: Gegenüber Flöttl wird - vorerst - ein Teilbetrag des eingetretenen Schadens in Höhe von 10 Mio. Euro geltend gemacht.

Wie eine Banksprecherin erläutert, wird zu diesem Zweck eine am 9. Juni 2006 eingebrachte Schadenersatzklage gegen den einstigen BAWAG-Chef Helmut Elsner ausgeweitet. Dem Vernehmen nach ist diese Vorgangsweise "verfahrenstechnisch" erforderlich.

Mit der Klage verlangt die BAWAG von Wolfgang Flöttl eine Wiedergutmachung des riesigen Schadens, der bei den Spekulationsgeschäften eingetreten ist, die von Flöttls diversen Investmentgesellschaften vorgenommen worden waren.

Die Klage war bereits im März angekündigt worden. Warum sie erst jetzt im Juli endgültig auf Schiene gebracht wurde, begründet die BAWAG mit der zuvor erforderlichen detaillierten Dokumentation, die es für die Klagsbegründung und schlüssige Argumentationskette brauchte.

(APA/red)