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Bausparen: Zahl der
Neuverträge gesunken

Finanzierungsleistung um mehr als 10 Prozent auf 1,47 Mrd. Euro erhöht

Bausparen © Bild: Shutterstock.com/pogonici

Die österreichischen Bausparkassen haben im ersten Halbjahr deutlich mehr Finanzierungen vergeben, teilte das Arbeitsforum österreichischer Bausparkassen am Montag. Die Zahl der Neuabschlüsse sank um rund 7 Prozent von 386.184 auf 359.333 Verträge.

Die Finanzierungsleistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,5 Prozent oder 140 Mio. Euro auf 1,47 Mrd. Euro. Sie erreichten den höchsten Stand seit 2012 und damit ein Fünf-Jahres-Hoch. Das seitens der EZB künstlich auf niedrigem Niveau gehaltende Zinsumfeld biete durchaus interessante Optionen für Finanzierungssuchende, so Raiffeisen-Bausparkasse-Chef Manfred Url, der aktuell auch Vorsitzender des Arbeitsforums ist.

Bleibt eine der beliebtesten Finanzierungsformen

"In Summe bleibt Bausparen klar eine der beliebtesten Finanzierungsformen für Wohnzwecke", betonte Url in der heutigen Pressemitteilung. Vor allem durch ihre Kombination aus Sicherheit und Planbarkeit stellten Bausparfinanzierungen die attraktivste Form dar. Das sei vor allem auf die vorteilhafte Ausgestaltung zurückzuführen: entweder eine kostenlose Zinssatzobergrenze für 20 Jahre ab Darlehenszuteilung oder einen fixen Zinssatz mit langer Laufzeit.

Stabil entwickelten sich die Vertragssummen mit 8,2 Mrd. Euro (nach 8,3 Mrd. Euro) und die Summe der Spareinlagen mit 20,4 (20,3) Mrd. Euro. Die aushaftenden Darlehen verringerten sich auf 18,6 Mrd. Euro, nach 19,1 Mrd. Euro.

Mehr als 4,6 Millionen Österreicher haben aktuell einen Bausparvertrag, so das Arbeitsforum, dem die vier österreichischen Bausparkassen Raiffeisen Bausparkasse, s Bausparkasse, start:bausparkasse und die Wüstenrot Bausparkasse angehören.

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