Baumarkt von

Baumax: Banken
starten den Ausverkauf

NEWS hat exklusiv den Fahrplan zum Verlauf der maroden Baumarkt-Kette.

Baumax-Logo © Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER

Der Verkaufsprozess für die angeschlagene Baumarkt-Kette Baumax ist in vollem Gang. Weil die Sanierung greift, könnte Baumax aber erhalten bleiben. Der 18. Dezember wird ein spannender Tag für die Familie Essl, den von ihr gegründeten Heimwerkerfilialisten Baumax und dessen rund 60 Gläubigerbanken. Denn an diesem Tag, um 12 Uhr mittags, müssen die verbindlichen Kaufanbote der Interessenten vorliegen. Dann wird sich zeigen, ob Österreichs größte Baumarkt-Kette, seit 2012 ein Sanierungsfall, in Bausch und Bogen, länderweise oder nur ihre Immobilien veräußert werden.

Dies geht aus einer vertraulichen Verkaufsunterlage der Investmentbank "Mediobanca", Niederlassung Deutschland hervor, die NEWS exklusiv vorliegt. Der Verkaufsprozess befindet sich, unbemerkt von der Öffentlichkeit, bereits in der zweiten Phase. Die unverbindlichen Angebote waren Ende November abgegeben worden. Jetzt sind nur noch ernsthafte Interessenten im Spiel. Derer gibt es genügend, denn die eingeleitete Sanierung zeigt erste Erfolge.

Vollmacht zum Verkauf.

Wahrscheinlich ist sogar, dass die Marke "Baumax" in den Kernländern oder zumindest in Österreich erhalten bleibt. Markenbekanntheit und Sympathiewerte sind extrem hoch. Das kann den Gründer Karlheinz Essl zumindest ideell trösten. Im Verkaufsprozess hat die Familie nur Beobachterstatus. Das Sagen haben die Banken. Und dazu sinngemäß auch eine Vollmacht der Familie Essl zum Verkauf, die als "Blanco-Unterschrift" kolportiert wird.

Die ganze Story finden Sie im aktuellen NEWS in Ihrem Zeitschriftenhandel oder als E-Paper Version.

Kommentare

Gelberdrache

Ach@ brabus ganz einfach.Essl hatte das Geld von seinen Schwiegervater den Schömer,dann hat er die drei Betonmischwerke von Klosterneuburg,Brunn und das beim Riderzelt verkauft,hat dann den PS-Markt erschaffen,mit den ist er auch Pleite gegangen den hat dann Forstinger gekauft und dann hat er den Baumax ins leben gerufen und dazwischen hat er das Gebäude für seine Sammlung in Klosterneuburg gebaut

Ein Saustall bei Baumax Vöcklabruck. Keine ordentliche Führung, kein gutes Personal, unkompetent. Gut wenn Hornbach nach Regau kommt.

Baumax ist ein typisches Beispiel für eine Anhäufung von Managementfehlern die am Ende des Tages vielen Arbeitnehmern den Job kosten werden und Steuergeld vernichten. Zuerst treiben die Banken die Firma auf Expansionskurs und werfen ihr die Kredite hinterher, wofür einige Banker sicherlich fette Boni kassiert haben. Essl selbst scheint in Geld geschwommen zu sein das vermutlich aus dem Betrieb entnommen wurde, woher kam sonst seine Sammlung ? Dann lief der Laden nicht wie gewünscht, und die Banken drehten ihm den Hahn zu. Die Banker die jetzt das Ganze veräußern dürfen sich wieder über fette Boni freuen. Die Arbeitnehmer unterliegen dem Kollateralschaden und der Steuerzahler darf auch noch kräftig bluten, denn irgendwelche Vollidioten haben bestimmt, dass der Staat für Baumax haftet (neben anderen Firmen).

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