Barcelona setzt sich von Verfolger Real ab:
4:0-Kantersieg zuhause gegen FC Sevilla

Messi erzielt Pflichtspieltreffer Nummer 100 und 101 Real Madrid verliert überraschend bei Athletic Bilbao

Barcelona setzt sich von Verfolger Real ab:
4:0-Kantersieg zuhause gegen FC Sevilla © Bild: AP/Fernandez

Der FC Barcelona hat den Patzer des Rivalen Real Madrid ausgenutzt und den Vorsprung auf den Verfolger auf fünf Punkte ausgebaut. Die Katalanen gewannen gegen den FC Sevilla mit 4:0. Kurz zuvor hatte der spanische Fußball-Rekordmeister aus Madrid seine dritte Liga-Saisonniederlage kassiert. Die "Königlichen" unterlagen bei Athletic Bilbao überraschend mit 0:1.

Das Star-Ensemble aus der spanischen Hauptstadt verlor erstmals seit 2004 wieder im San Mames Stadion von Bilbao. Fernando Llorente traf schon in der 3. Minute für die Gastgeber, bei denen Carlos Gurpegui in der Nachspielzeit wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah.

Im Camp Nou von Barcelona kamen die Hausherren dank eines Eigentors von Sevillas Verteidiger Julien Escude (49.) sowie der Treffer von Pedro (70.) und Lionel Messi (85., 90.) zu dem hochverdienten Erfolg. Damit revanchierte sich die Mannschaft von Trainer Josep Guardiola auch für das Achtelfinal-Aus im spanischen Cup. Für den 22-jährigen Messi, mit 14 Liga-Toren Führender der Schützenliste, waren es die Pflichtspiel-Treffer 100 und 101 für Barcelona - kein anderer Barca-Kicker kam in so jungem Alter auf diese Marke.

Guardiola stapelt tief
Dafür gab es großes Lob von Guardiola. "Er hat es in der eigenen Hand, sämtliche Rekorde zu brechen, und er kann es schaffen, weil er nach wie vor sehr ehrgeizig ist", meinte der bald 39-Jährige, der den ausgebauten Vorsprung auf Real nicht überbewerten wollte. "Die Meisterschaft wird ganz sicher erst in den letzten drei, vier Spielen entschieden."

Die Zukunft des Erfolgstrainers in Barcelona ist nach wie vor ungeklärt - der Vertrag Guardiolas läuft im Sommer aus, zu einer möglichen Verlängerung äußerte er sich bisher nicht, was Clubchef Joan Laporta etwas Stress bereitet. "Es wäre gut, wenn wir um Ostern herum Bescheid wüssten, denn dann könnten wir uns nach Alternativen umschauen, auch wenn wir das nicht wollen", erklärte Laporta.

(apa/red)