Barack Obama von

"Ziemlich spektakulär"

US-Präsident beendet Nahost-Reise mit Besuch der historischen Felsenstadt Petra

Barack Obama in Jordanien © Bild: APA/Allan

Mit einem Besuch in der historischen Felsenstadt Petra in Jordanien beendet US-Präsident Barack Obama seine Nahost-Reise. Obama wollte sich am Samstag über zwei Stunden Zeit nehmen, um die weltberühmten Denkmäler zu besichtigen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. "Das ist ziemlich spektakulär", sagte er beim Anblick der in massiven Fels gehauenen Monumentalbauten.

Nach seinem Touristenausflug wollte Obama nach Washington zurückfliegen. Während seiner Reise nach Israel und in die Palästinensergebiete hatte der US-Präsident vor allem für eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche geworben.

Die im Süden Jordaniens gelegene Felsenstadt Petra ist eine der größten Sehenswürdigkeiten des Nahen Ostens. Gegründet von den Nabatäern, einem arabischen Nomadenvolk, war Petra bis zur Eroberung durch die Römer 106 nach Christus Hauptstadt des Nabatäerreiches und ein Knotenpunkt für den Karawanenhandel von Saudi-Arabien nach Syrien. Berühmt sind vor allem die in die Felswände gemeißelten 600 Grabanlagen.

Durch die Verlagerung der Karawanenwege nach Palmyra verlor Petra seit dem 3. Jahrhundert an Bedeutung. Wiederentdeckt wurde die Felsenstadt 1812 von dem Schweizer Abenteurer Johann Ludwig Burckhardt.

Kommentare

Ivoir

Die News Redaktion hat wohl gerade nicht viel zu tun? Dieser Artikel wäre wohl besser in der Rubrik Life oder Kultur aufgehoben. Zumindest kann ich an einer Besichtigungstour nichts Politisches daran entdecken, ausser daß die Reisenden Politiker sind.

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