Fakten von

Banküberfall mit Geiselnahme in Tirol: Schuldspruch für Angeklagten

Sieben Jahre Freiheitsstrafe - 29-jähriger soll Taxifahrer mit Softgun gezwungen haben, Sprengstoffwestenattrappe anzuziehen und ihn zu Bankfiliale zu fahren

Ein 29-Jähriger ist am Montag am Landesgericht Innsbruck wegen einer Geiselnahme bei einem Banküberfall zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte mehr als 90.000 Euro bei einem Geldinstitut im Bezirk Kufstein erbeutet sowie einen Taxler zuvor gezwungen, eine vermeintliche Sprengstoffweste anzulegen. Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig.

Das Zusammenkommen von zwei Straftaten sei erschwerend gewesen, meinte die Richterin in ihrer Urteilsbegründung. Mildernd hingegen habe sich das Geständnis des 29-Jährigen sowie seine Unbescholtenheit ausgewirkt. Der Angeklagte hatte sich während des Prozesses sowohl bei seiner Geisel, als auch bei der Bankangestellten entschuldigt.

Kommentare