Bankomat in Wiener Bank-Foyer gesprengt:
Sprengsatz detonierte im Foyer der Filiale

Polizei-Fahnung nach entkommenen Täter läuft Selber Modus wie bei Tat in Favoriten im Februar

Bankomat in Wiener Bank-Foyer gesprengt:
Sprengsatz detonierte im Foyer der Filiale © Bild: Polizei

Zum zweiten Mal seit Beginn einer österreichweiten Serie ist in Wien ein Bankomat gesprengt worden. Profis sind laut Polizei gegen 4.20 Uhr in eine Filiale der Raiffeisenlandesbank NÖ/Wien in der Ghegastraße 1 im Bezirk Landstraße eingedrungen und haben den Automaten mit Flüssiggas zerstört. Anschließend flüchteten die Täter mit den Geldkassetten. Eine heiße Spur gab es bislang nicht.

Die Diebe waren mindestens zu zweit. Sie gelangten wie gewöhnliche Kunden mit einer Bankomat- oder Kreditkarte in das Bankfoyer. Laut Polizeisprecherin Iris Seper ergab sich daraus kein Hinweis: Beim Zutritt werden die Daten in dieser Filiale nicht gespeichert, die Täter könnten zudem auch eine Prepaid-Kreditkarte verwendet haben. In der Filiale drehten die Kriminellen die Videokameras so um, dass kaum Videoaufzeichnungen von der Tat zur Verfügung stehen. Zu sehen ist lediglich ein vollmaskierter Täter.

Mit einem Schlauch leiteten die Diebe Flüssiggas in den Geldausgabeschlitz des Bankomaten und sorgten durch elektrische Zündung für eine Explosion. Diese löste Alarm in der Bankfiliale im Erdgeschoß des Gebäudes aus, in dem die Sozialversicherungsanstalt der Bauern untergebracht ist. Noch bevor die Polizei eintraf, entnahmen die Diebe die Geldkassetten und flüchteten.

Selber Modus wie im Februar
Die Ermittler gingen davon aus, dass der selbe Modus Operandi angewendet wurde wie bei der ersten Tat in Wien in der Alma-Rose-Gasse 2 in Favoriten am 21. Februar, erklärte Seper. Ob es sich um die selbe Bande handle, wisse man aber noch nicht. Damals war das Ziel ebenfalls eine Raiffeisen-Filiale. Um in die Bank zu gelangen, wurden in der Nacht Scheiben eingeschlagen. In einem schwarzen Kombi der Marke Audi oder BMW waren die Täter mit zwei Geldkassetten geflüchtet.

Seit Mitte Mai 2010 gelang es kriminellen Banden insgesamt 18 Bankomaten in Wien, Niederösterreich, im Burgenland, in Oberösterreich und Salzburg zu stehlen, aufzubrechen oder zu sprengen und mit Barem zu flüchten. Zusätzlich schlugen mehrere Versuche fehl. Das Bundeskriminalamt (BK) geht davon aus, dass mindestens vier Tätergruppen am Werk sind. Sie unterscheiden sich durch die Vorgehensweise, bei der die Automaten zum Beispiel gesprengt oder aufgeschnitten werden. Eine Bande ist mit einem Audi A6 unterwegs, um die Geräte mit dem starken Wagen aus der Verankerung zu reißen. Österreich ist nicht das einzige Land mit einer solchen Diebstahls-Serie. Fälle gibt es auch in den Niederlanden, Tschechien, der Slowakei, Deutschland und Ungarn.

(apa/red)

Kommentare

Erst zog es "higgs70" und Konsorten den ganzen Ostblock unter den Füssen weg. Dann verschwanden die Sozialistenfreunde Mubarak und Gaddafi. Und nun müssen die Rotgrünen auch noch den Verlust ihres grossen Führers Kim Jong il verdauen. Abgesehen von rotgrünen Fahnen auf Halbmast in den Büros der europäischen Rotgrünen müssen sich die rotgrünen Träumer auch noch nach einem neuen Führer umsehen da auch Assad bald weg sein wird. Da bietet sich z.B. der Weissrussische Präsident doch gerade zu an, um den sozialistischen Traum zu träumen.

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