Bangen um Stranzl: Russland-Legionär für Länderspiel gegen Schottland weiter fraglich

Verteidiger trainierte aber trotz Viruserkrankung mit Prödl und Patocka können mit Teamdebüt rechnen

Martin Stranzl hat am Sonntagabend das erste Training der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft im Camp in Lindabrunn absolviert, aber nicht das volle Programm mitgemacht. Der zuletzt an einer Virusinfektion erkrankte Legionär von Spartak Moskau ist daher für das Länderspiel am Mittwoch (20:30 Uhr/LIVE auf networld.at) im Wiener Hanappi-Stadion gegen Schottland weiterhin äußerst fraglich.

"Es sieht für Mittwoch nicht gut aus, aber ich hoffe, dass ich ihn vielleicht eine Hälfte einsetzen kann", erklärte Teamchef Josef Hickersberger. Daher dürfen sich die beiden Neulinge Sebastian Prödl (Sturm Graz) und Jürgen Patocka (Mattersburg, ab kommender Saison Rapid) in der Innenverteidigung auf ihr Teamdebüt einstellen.

Mit Ausnahme von Torhüter Alexander Manninger trainierte am Sonntag der gesamte 24-Mann-Kader in Lindabrunn. Der Salzburger hatte am Nachmittag mit dem AC Siena den Klassenerhalt in der italienischen Serie A geschafft.

(apa/red)