Bammer in Halbfinale von Amalia Island
out: Unterliegt topgesetzten Nadja Petrowa

6:7,1:6-Niederlage - "Sie war einfach besser"

Für die Oberösterreicherin Sybille Bammer ist das WTA-Turnier in Amelia Island mit einer 6:7 (4),1:6-Halbfinalniederlage gegen die topgesetzte Russin Nadja Petrowa zu Ende gegangen. "Ich habe mein Spiel nicht durchziehen können. Trotzdem habe ich gefightet und alles probiert, aber sie war einfach besser", gestand sich die Ottensheimerin.

Für die als Weltranglisten-29. mit Abstand beste ÖTV-Spielerin war es schon vor dem zweiten Aufeinandertreffen (zwei Niederlagen) mit der Nummer sieben der Welt und siebenfachen WTA-Turniersiegerin nicht optimal gelaufen. "Ich habe in der Nacht vor dem Spiel nicht gut geschlafen, war mental etwas müde und auch ein bisschen nervös", machte die in Amelia Island als Nummer 13 gesetzte Bammer deutlich.

Trotz dem am Ende doch klaren Erfolg streute auch die nach 1:28 Stunden Spielzeit als Siegerin feststehende Petrowa der Österreicherin Rosen. "Sie hat am Anfang sehr gut gespielt, ist oft ans Netz gekommen und hat alles zurückgebracht", resümierte die Moskauerin. "Aber im Tie-Break habe ich dann sehr gut gespielt. Wenn ich den ersten Satz verloren hätte, wäre es viel schwieriger geworden." Petrowa kämpfte somit am (heutigen) Sonntag gegen die Französin Tatiana Golovin um ihre Titelverteidigung in Amelia Island und ihren achten Turniersieg.

Bammer machte sich hingegen am Sonntag auf den Weg nach Charleston, wo schon am Montag der mit 1,34 Millionen US-Dollar dotierte und ebenfalls auf grünem Sand ausgetragene "Family Circle Cup" (Tier-I) beginnt. Die als Nummer 15 gesetzte 26-jährige Linkshänderin trifft dort zum Auftakt auf die Australierin Alicia Molik und peilt ihren fünften Halbfinaleinzug, nach Amelia Island, Indian Wells, Hobart und dem Turniersieg in Pattaya in diesem Jahr an.

"Normalerweise läuft es für mich auf Sand nicht so toll, deshalb bin ich happy, dass ich so gut in Amelia Island gestartet bin. Jetzt hoffe ich auch in Charleston ähnlich gut zu spielen", zeigte sich Bammer hoffnungsvoll. Die Österreicherin wird sich in der am Montag erscheinenden Weltrangliste von Rang 29 weiter nach vorne gearbeitet haben, da sie in Amelia Island aus dem Vorjahr keine Punkte zu verteidigen hatte.

(apa/red)