Bammer verpasst Finaleinzug in Stanford: Dennoch ein positives Turnier-Resümee

Im Halbfinale an Inderin Sania Mirza gescheitert

Die Oberösterreicherin Sybille Bammer ist zum vierten Mal in dieser Saison in einem WTA-Tour-Halbfinale ausgeschieden. Diesmal blieb die 27-Jährige in Stanford in 2:14 Stunden an Sania Mirza mit 2:6,7:5,3:6 hängen. Bammer könnte dennoch erstmals in die Top 20 kommen.

In ihrem Auftakt-Turnier auf der amerikanischen Hartplatzserie bäumte sie sich gegen Mirza auf, bekam aber u.a. die Vorhand der Asiatin nicht in Griff. "Sie hat die schnellste Vorhand auf der Tour", meinte Bammer nach der Partie. "Mit der wird sie sich im Ranking sicher weiter verbessern, Sania hat Top-Ten-Potenzial." Mirza ging als Weltranglisten-35. in diese Turnierwoche und wird nun ihr bisheriges Karrierehoch von 31 einstellen oder verbessern.

"Mentale Stärke hat entschieden"
"Die mentale Stärke hat entschieden", sagte Mirza, wobei das ja sonst auch ein Plus Bammers ist. Im zweiten Satz jedenfalls hatte der mentale Faktor bei der 20-Jährigen wohl etwas ausgesetzt, als Bammer mit einem Break zum 7:5 den Satzausgleich schaffte. Doch nach dem 3:2 im entscheidenden Durchgang machte die Ottensheimerin am 6. Geburtstag ihrer Tochter Tina kein Game mehr. Der Halbfinal-Einzug ist nach ihrer Grippe dennoch ein großer Erfolg.

Tschakwetadse besiegte die auf Position drei eingestuft gewesene Slowakin Daniela Hantuchova 6:7 (6),6:3,6:2, griff damit nach ihrem sechsten WTA-Titel bzw. dem bereits vierten in diesem Jahr. Erst in der Woche davor war die Weltranglisten-Siebente in Cincinnati siegreich geblieben. Beide Finalistinnen schafften es übrigens auch ins Doppel-Endspiel, was es in Stanford zuletzt 1997 durch Lindsay Davenport und Martina Hingis gegeben hatte.

(apa/red)