Baldige Lösung im Streit mit Fluglotsen in Sicht: Rasche Aufstockung bei Personal

Austro Control glaubt an Lösung in nächsten Tagen

Noch keine konkrete Einigung in punkto weniger Überstunden für Österreichs Fluglotsen, wohl aber die Aussicht auf eine baldige Verhandlungslösung: Das war das Ergebnis der KV-Gesprächsrunde zwischen Personalvertretung und Geschäftsführung der Flugsicherung Austro Control. Die Zeichen stehen auf Einigung, auch wenn "kein Durchbruch" erzielt wurde, hieß es nach dem Gespräch von Seiten der Gewerkschaft. Die Austro Control-Geschäftsleitung glaubt an eine Lösung in den nächsten Tagen oder Wochen. Mit genauen Details will man erst nach den endgültigen Ergebnissen aufwarten.

Gut drei Stunden wurde verhandelt. "Durchbruch war es keiner", sagte Norbert Payr, Vorsitzender der Fachgruppe Flugsicherungsbetrieb in der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV), zur APA. Aber man sei mit dem Gewerkschafts-Anliegen - dem Thema Sicherheit - beim Austro Control-Vorstand auf "glaubhaftes Verständnis" gestoßen.

Ein Abschluss im Sinne einer "vernünftigen Lösung für Personal und Flugsicherung" rückt damit in greifbare Nähe. Am Montag den 24. Juli sollen die Verhandlungen laut Payr weitergehen. Die angedachten Betriebsversammlungen seien damit bis nächste Woche ausgesetzt.

Der Generalsekretär der Austro Control, Heinz Sommerbauer, sagte nach dem Gespräch, man habe einen gemeinsamen Weg gefunden. Die Verhandlungen seien "im kooperativen Geist mit konkreten Verhandlungsansätzen" gelaufen. Diese müssten noch im Detail besprochen werden. Geeinigt habe man sich jedoch auf einen "raschen Ausbau der Kapazitäten" beim Fluglotsen-Personal.

Sommerbauer geht davon aus, dass kurzfristig mit einer Einigung zu rechnen sei. Konkret nannte er die nächsten Tage bzw. Wochen.
(apa)