Bahnverkehr von

Abspeckkur für die ÖBB

Bures stoppt Frühpensionierungen - ÖVP legt jetzt noch ein Schäuferl nach

Bahnverkehr - Abspeckkur für die ÖBB © Bild: APA/Fohringer

Jetzt geht es plötzlich ganz schnell mit Einsparungen bei den defizitären ÖBB: Erst kündigt SPÖ-Verkehrministerin Bures den Stopp der Frühpensionierungen ab 2012 an, nun legt der Koalitionspartner noch ein Schäuferl nach. Laut einem internen Verhandlungspapier will die ÖVP künftig auch bei Infrastrukturprojekten der ÖBB den Sparstift ansetzen. Zudem sollen Kraftwerke und Immobilien verkauft werden. Auch Pensionskürzungen stehen zur Debatte.

Im Papier ist von einer Kürzung der Infrastrukturinvestitionen um ein Viertel der derzeit mit 2 Mrd. Euro jährlich angesetzten Pläne die Rede, berichtet der "Standard". "Massive Kostenreduktionen sind primär durch Streichungen, zeitliche Schiebungen und Redimensionierungen zu erzielen", hießt es laut Zeitung in dem Verhandlungspapier.

Im ÖVP-Papier werden auch Projekte mit einem Volumen von 4 bis 5 Mrd. Euro angeführt: Die Bahnhöfe Amstetten, Linz Ost, Wels und Wernstein. Außerdem die Projekte Inzersdorf Terminal, Pottendorfer Linie, Summerauer Bahn, Gänserndorf-Marchegg, Schwechat-Götzendorf, Asten-Linz sowie zahlreiche Lärmschutzmaßnahmen.

"Optimierungen": Bis zu 5.000 Mitarbeiter betroffen
Die Volkspartei fordert zudem einen Frühpensions-Stopp bei den Bundesbahnen, einen Aufnahmestopp und Überlassung von Arbeitskräften intern und extern. Von "organisatorischen Optimierungen sollen bis zu 5.000 Mitarbeiter" betroffen seien. Außerdem sollen zehn Prozent der Pensionisten mit den höchsten Bezügen einen Abschlag von zehn Prozent hinnehmen und das Senioritätsprinzip mit derzeit 30 Vorrückungsstufen abgeschafft werden. Verkehrsministerin Doris Bures (S) hat am Monatg wie berichtet bereits angekündigt, ab 2012 keine Frühpensionierungen mehr vorzunehmen.

Zusätzliche Mittel in die klammen ÖBB-Kassen sollen durch den Verkauf von acht Kraftwerken für rund 400 Mio. Euro gespült werden. Außerdem soll der Postbus um 116 Mio. Euro verkauft werden sowie 200 Mio. Quadratmeter an Grund veräußert werden.

Rund 180 Mio. Euro will die ÖVP durch die Abgabe von unrentablen Nebenbahnen einsparen. Außerdem könnten gemeinwirtschaftlichen Leistungen, zum Beispiel Freifahrten, unter anderem durch Ausschreibungen um 100 Mio. Euro reduziert werden, zitiert die Zeitung das ÖVP-Papier.

Kommentare

schau ma mal Sehe da keine Probleme , sollte die regierung die Legislaturperiode überstehen so wird bis dahin der ""Steuergeldzuschuss " für die ÖBB rapid sinken

Höchst an der Zeit Es ist höchst an der Zeit, dass dieser Privilegienstadl ala Haberzettel, namens ÖBB einmal
"zusammenfgeräumt" wird. Ich hatte nie etwas dagegen, dass z.B. Verschieber und ähnlich Bedienstete, die in Wind und Wetter, bei Regen und Schnee, bei Kälte und Nässe, Sonn- und Feiertags, Tag und Nacht, einen schweren Dienst zu verrichten hatten, früher "gehen" konnten (obwohl z.B. Polizisten unter den selben Bedigungen arbeiten müssen). Aber die "Kanzleischanis" die nichteinmal wissen, was schwere Arbeit ist, dass diese also auch mit 54,5 Jahren gehen dürfen, das war höchst an der Zeit um nicht zu sagen bereits zu spät, dass hier eingeriffen worden ist.

Keine Ahnung An solchen Forderungen sieht man wieder das die ÖVP keine Ahnung hat. Wovon bezieht dann die ÖBB den Strom. Vermutlich soll er teuer eingekauft werden. Wenn bei den hohen Pensionen eingespart werden soll. Warum bezieht dann Herr Schüssel weiter 15.000 Pension oder Herr Blecha 12000. Warum wurde der Postbus gekauft um jetzt um Schlappe 116 Mio verkauft zu werden. Wenn Nebenbahnen eingespart werden ist das gut aber dann auch bitte dort wo auch ÖVP-Politiker das sagen haben. Sprich Bürgermeister.
Schön ist auch das alle ÖBB-Dedienstete also auch Frauen erst mir 61,5 Jahren in Pension gehen können. Im ASVG zur Zeit Frauen noch mit 60. Das ein ÖBB-Pensionist 5,8 Pensionsicherungbeitrag bezahlt sollte auch mal gesagt werden. ASVG-Pensionisten zahlen auch nichts. Strache freut sich darüber

ÖBB Der Herr Haberzettel wusst schon, warum er sich von den ÖBB verabschiedet hat.
Heute sind es die höheren Pensionen, morgen wird bei allen Pensionen Abschläge eineführt.
Wehret den Anfängen.

ÖBB Rote Bures die Vollzugsgehilfin der ÖVP.

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