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Westbahn oder ÖBB?

Streit unter Konkurrenten: Neuer Bahnbetreiber will nun auch Förderungen

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    Ab sofort fährt die Westbahn zwischen Wien und Salzburg. Die Mitarbeiter tragen eine eigene Uniform.

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    Die neue Bahn wirbt mit modernen Zügen.

Während sich zwei streiten, freut sich der Kunde: Die Westbahn ist da und zankt sich heftig mit dem Konkurrenten ÖBB. Der neue Bahnbetreiber wirft dem bisherigen Monopolisten Wettbewerbsverzerrung durch Subventionen vor. Er fordert daher ebenfalls öffentliche Förderungen für gemeinwirtschaftliche Leistungen.

Mit den öffentlichen Zuschüssen sollen etwa Schülerkarten auf der Westbahn unterstützt werden, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der Westbahn-Muttergesellschaft Rail Holding, Benedikt Weibel. Außerdem lockt das Unternehmen mit einem "Eröffnungsangebot" von 7,50 Euro für Wien-Salzburg Bahnfahrer.

Mehr Service will die neue Bahn auch im Bereich der Sanitäreinrichtung bieten. Für Männer und Frauen gibt es getrennte WCs. Während die Toiletten für die männlichen Fahrgäste mit Pissoirs und Sinnsprüchen an der Wand ausgestattet sind, wurden die Wände des WCs für die weiblichen Fahrgäste mit angeklebten Schmetterlingen verziert.

Und noch etwas unterscheidet die Westbahn von der ÖBB: Es darf gequalmt werden. Die Wiedereinführung des Raucherabteils ist allerdings heftig umstritten. Das Gesundheitsministerium sieht hier einen Verstoß gegen das Tabakgesetz. Ob der Kunde auch weiterhin während der Fahrt rauchen kann, ist daher noch unklar. Die Westbahn rechnet mit einer Anzeige.

Eigentümer der Westbahn sind der Ex-ÖBB-Personenverkehrsmanager Stefan Wehinger, Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner, Schweizer Investoren und die französische Staatsbahn SNCF.

Kommentare

Was ist das für eine schwachsinnige Abstimmung? Man kann doch nicht zwei Sachverhalte in einer Abstimmung vermischen! Ein Urteil über das Rauchen und über die Westbahn im Allgemeinen!

auer47 melden

Kommandoaktion Wieviele Eisenbahner haben Haberzettel und Kern dienstzugeteilt, hier als Poster pro ÖBB abzustimmen??

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Re: Kommandoaktion ca.80.000 großteils gutbezahlte Frühpensionisten-teils mit golden Handshake(ab 52 Altersjahre)
haben die moralische Pflicht hinter ihrem Schmierzettel zu stehen.Leider....

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