Babys sollen bald nach Österreich gebracht werden: Vermisste Frau freut sich auf Kinder

37-jährige Burgenländerin derzeit wieder im AKH

Babys sollen bald nach Österreich gebracht werden: Vermisste Frau freut sich auf Kinder

Die 37-jährige Burgenländerin, die hochschwanger bis nach Finnland reiste und von Zwillingen entbunden wurde, ist erstmals nach ihrer Heimkehr von ihrer Mutter und einem Cousin im Wiener AKH besucht worden. Die Frau habe sich über den Besuch gefreut und erwartet bereits die Heimkehr ihrer beiden Mädchen, so ein Familienangehöriger.

Die Ärzte sprechen von einer "außergewöhnlichen Leistung", dass die Schwangere per Zug vom Wiener Westbahnhof bis nach Rostock und mit einer Fähre weiter nach Finnland reiste. Die Reise war "definitiv" geplant, sie wollte die Kinder in Nordfinnland zur Welt bringen. Dieses Ziel habe sie allerdings nicht ganz erreicht: Etwas nördlich von Rovaniemi habe sie einen Arzt aufgesucht, welcher sie in das Krankenhaus bringen ließ, erklärte der Verwandte.

Die Frühchen werden noch in einer Spezialklinik in Finnland versorgt. Sie dürften vermutlich nächste Woche, so sie transportfähig sind, ebenfalls heimgeflogen werden. Die Mutter würde bereits Namen für die zwei Mädchen suchen, allerdings habe man damit ja noch ein bisschen Zeit. In Österreich angekommen, seien auch die Behördenwege zu erledigen.

Die Frau hatte persönliche Sachen und ein wenig Geld bei sich, allerdings keinen Reisepass, als sie das AKH verließ. In diesem Spital befindet sie sich nun wieder, nachdem sie nach Österreich geflogen worden ist. Sie befinde sich noch in stationärer Behandlung und es gehe ihr den Umständen entsprechend gut.

Die 37-Jährige verschwand am 27. Juli aus dem AKH. Die Polizei schlug am 29. Juli wegen einer bevorstehenden Frühgeburt und drohender Lebensgefahr Alarm. Am 4. August tauchte sie unerwartet in Finnland auf.

(apa/red)